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Rund um die Haut

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11.03.2010

KiGGS-Studie: Impfungen mindern sogar Risiko für Neurodermitis und Allergien

Einer großen Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zufolge senken Impfungen sogar das Allergiepotential. Immer wieder wird die Besorgnis von Eltern oder auch von Ärzten geäußert, Impfungen könnten möglicherweise das Risiko, an Allergien zu erkranken erhöhen. Doch einer bundesweiten Studie zufolge, dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS), ist diese Sorge unbegründet.
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08.03.2010

Bei Hinweisen auf Nagelpilz rasch zum Arzt

Milchige Eintrübungen oder gelbliche Verfärbungen an einem Finger- oder Fußnagel, der seinen perlmuttartigen Glanz verloren hat, das sind erste Alarmzeichen. Später verdickt sich der Nagel, wird bröselig und zersplittert, so dass weitere Nägel befallen werden. Wer den Verdacht hat, sich mit Nagelpilz infiziert zu haben, sollte rasch den Hautarzt aufsuchen. Denn grundsätzlich gilt: Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Geht man erst spät, dauert die Behandlung deutlich länger. Sie ist ohnehin langwieriger als bei anderen Infektionskrankheiten, denn Pilzinfektionen können sehr hartnäckig sein. Dennoch gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten.
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04.03.2010

Neue Therapieoption gegen Allergien und Asthma - Umprogrammierbare Immunzellen entdeckt

Bei der Abwehr von Krankheitserregern durch das Immunsystem spielen bestimmte weiße Blutkörperchen eine zentrale Rolle. Die so genannten T-Helferzellen (Th-Zellen) spezialisieren sich nach ihrer Aktivierung, je nachdem, ob sie Viren, Bakterien oder Parasiten bekämpfen sollen. Manche haben gleichzeitig allergieverstärkende Eigenschaften und können auch Asthma mit verursachen. Bisher gingen Forscher davon aus, dass die Prägung von Th-Zellen auf einen bestimmten Erregertyp unwiderruflich sei. Nun konnten Immunologen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) erstmals zeigen, dass sich diese Zellen umprogrammieren lassen. Die Entdeckung eröffnet neue Optionen zur Therapie von Asthma, Allergien und anderen immunologischen Erkrankungen.
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01.03.2010

Handekzem: Später Arztbesuch verschlechtert Prognose

Das Handekzem ist eine häufige Erkrankung, oft mit einem chronischen Verlauf. Kann bei einer frühen medizinischen Intervention (Diagnose, Behandlung) die Prognose verbessert werden? Das haben sich dänische Forscher des Gentofte Hospitals der Universität Kopenhagen und des National Board of Health, Kopenhagen (Dänemark) gefragt.
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25.02.2010

Forschung: Neue Blutplasma-Adsorber für schwere Hautkrankheiten entwickeln

Neue Therapiemöglichkeiten für Menschen mit schweren chronischen und Blasen bildenden sowie mit allergisch bedingten Hauterkrankungen zu erschließen, ist das Ziel eines neuen Forschungsvorhabens der Universitäts-Hautklinik Greifswald in Zusammenarbeit mit einem Biotechnologieunternehmen aus Teterow. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Projekt mit 2,45 Millionen Euro. Konkret geht es dabei darum, eine schonende Adsorbertechnik zu entwickeln, mit der gezielt krankheitserregende Antikörper aus dem Blut des Patienten entfernt werden sollen.
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22.02.2010

ABDA: „Winterspiele sind eröffnet!“ - Intensive Hautpflege in der kalten Jahreszeit

Kälte stresst die Haut. Das gilt für Wintersportler, aber auch für ältere Menschen sowie für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Im Winter ist die Umgebungsluft trockener, und die Haut verliert mehr Feuchtigkeit. Die Talgdrüsen stellen bei Kälte weniger hauteigene Fette her, die sich zudem schlechter verteilen. Um den Körper vor Auskühlung zu schützen, reduziert der Organismus die Durchblutung von Händen, Füßen, Ohren und Nase. Die Erneuerung der Haut verzögert sich, und Reparaturmechanismen gehen langsamer vonstatten. Über Risse in der Haut können Keime oder Schadstoffe in die Haut gelangen. Das kann zu Entzündungen oder Ekzemen führen oder Allergien auslösen. Die richtige Hautpflege kann helfen, die Barrierefunktion der Haut, also ihre Schutzfunktion nach außen, zu erhalten. Um Feuchtigkeit in der Haut zu binden, sollten Kosmetika Feuchthaltefaktoren wie Glycerin oder Harnstoff enthalten. Hautpflege-Produkte sollten im Winter grundsätzlich fettreicher sein. Immer vorausgesetzt die Haut verträgt fetthaltige Produkte und reagiert nicht mit der Bildung von Pickeln oder Rötungen.
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18.02.2010

Arthritis bei Schuppenflechte wird meist übersehen - Neue Broschüre der Deutschen Rheuma-Liga

Bei Schuppenflechte (Psoriasis) denkt jeder zunächst einmal an die Haut. Doch auch die Gelenke können von der Erkrankung betroffen sein. In Deutschland sind über 400.000 Menschen an Schuppenflechtenarthritis (Psoriasis Arthritis), einer Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung, erkrankt. Jährlich kommen bis zu 10.000 Neuerkrankungen hinzu.
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15.02.2010

Hautkrebs künftig bequemer und exakter diagnostizieren: Elastographie – eine neue Ultraschall-Methode

Hautkrebs kann möglicherweise zukünftig ohne aufwändige Laboruntersuchungen bereits im frühen Stadium leichter und dennoch sicher diagnostiziert werden. Eine neue Form der Ultraschalldiagnostik macht dies möglich. Das Verfahren wird als Hochfrequenz-Ultraschall mit Elastographie bezeichnet und wurde vor kurzem von US-Forschern an 40 Testpersonen erfolgreich erprobt. Mit Hilfe der Elastographie kann zwischen Krebs und gutartigen Tumoren sowie gesunder Haut unterschieden werden. Sie eignet sich zur Diagnose von hellem Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom, Basalzellkarzinom) und von Melanomen. Bereits jetzt wird die Elastographie zur Diagnose von Brust- und Prostatakrebs eingesetzt.
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11.02.2010

Im Winter leidet die Haut unter mangelnder Luftfeuchte - Tipps: richtig lüften und viel trinken

Trockene Haut durch trockene Luft - besonders in Büros klagen Beschäftigte häufig über Beschwerden, die auf trockene Raumluft zurückzuführen sind. Doch auch zu Hause und unterwegs können Heizungsluft und trockene Winterkälte die Haut nachhaltig belasten. Die Folge sind Spannungsgefühle oder Juckreiz. Zuerst merken viele es in den Fingerzwischenräumen oder auch an den Unterschenkeln. Am Ende wird die Haut rau und neigt zu Entzündungen. Bestimmte chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte verschlechtern sich häufig in dieser Zeit.
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08.02.2010

Allergien auf Duftstoffe: Substanzen aus Zimt und Baummoos häufige Auslöser

Inhaltsstoffe von kosmetischen Mitteln müssen im Verzeichnis der Bestandteile auf der Verpackung angegeben werden. Für Duftstoffe gilt das nicht. Die Europäische Union (EU) hatte 2005 lediglich die Kennzeichnung von 26 potenziell Allergie auslösenden Duftstoffen vorgeschrieben, wenn sie in kosmetischen Produkten enthalten sind. Stoffe zur Parfümierung (Riech- und Aromastoffe) müssen im Übrigen nicht einzeln aufgeführt werden, sondern können unter den Begriffen Parfüm, Parfum oder Aroma zusammengefasst werden. Dermatologen der Universität Groningen (Niederlande) haben in einer Studie die Häufigkeit der Kontaktallergien auf die 26 Duftstoffe beschrieben und die klinische Relevanz dieser positiven Reaktionen bewertet.
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04.02.2010

Versorgung der Akne vulgaris in Deutschland - Eine Patientenbefragung

Wie ist es eigentlich um die reale Versorgung der Akne-Patienten in Deutschland bestellt? Diese Frage haben sich Dermatologen der Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Mannheim gestellt. Da empirische Daten dazu nicht zu finden waren, wurde die Fragestellung Gegenstand einer aktuellen Studie. Dabei wurden sowohl die verschreibungspflichtigen als auch die frei verkäuflichen Arzneimittel berücksichtigt.
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01.02.2010

Die richtige Milch fürs allergiegefährdete Baby (- Neue Broschüre „Allergieprävention und Ernährung“)

Stillen ist die beste Art, Neugeborene und Babys in den ersten Lebensmonaten zu ernähren. Es hilft beim Aufbau des Immunsystems, und Muttermilch ist aus ernährungsphysiologischer Sicht optimal zusammengesetzt. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Ernährung in den ersten Lebensmonaten für Babys mit erhöhtem Allergierisiko. Experten raten, erblich vorbelastete Kinder vier bis sechs Monate ausschließlich zu stillen. Ist dies nicht möglich, sollte eine geeignete hypoallergene (HA) Babynahrung gefüttert werden. Worauf es dabei ankommt, erläutert eine neue Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.
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28.01.2010

Nickel-Allergien bei Friseurinnen - Experten: Scheren auf Nickelfreisetzung testen

Handekzem und Kontaktallergie gegen Nickel sind unter Friseuren ein verbreitetes Phänomen. Zwei neu diagnostizierte Fälle nahmen Allergiespezialisten und Dermatologen aus Dänemark zum Anlass, hier noch einmal genauer hinzuschauen. Sie prüften, welche Mengen an Nickel Scheren und Häkelnadeln (für moderne Flechtfrisuren) im Friseurbereich freisetzen. Und sie untersuchten, wie weit verbreitet die Nickel-Allergie unter Patch-getesteten, weiblichen Friseuren ist. Bei den beiden jungen Friseurinnen war eine Nickel-Kontaktallergie diagnostiziert worden, und beide hatten nach längerem Kontakt der Haut mit Scheren und Häkelnadeln während der Arbeit Handekzeme entwickelt.
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25.01.2010

Aknetherapie mit Licht-Strahlen: Sind Blaues Licht, Laser oder UV zu empfehlen?

Für die Therapie der Akne gibt es mehrere Ansatzpunkte. Sie richtet sich gegen Mitesser und ihre Neubildung, gegen Bakterien und gegen entzündliche Prozesse. Weiteres Ziel der Behandlung kann auch der Hormonstatus sein (z. B. antiandrogene Substanzen). In der modernen Aknetherapie werden daher mehrere pharmazeutische Wirkstoffklassen eingesetzt. Zusätzlich kommen in den letzten Jahren auch elektromagnetische Strahlen in Form von sichtbarem Licht oder Infrarotlicht zur Anwendung. Eine Studie der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat diese unterschiedlichen Licht-Methoden auf Effektivität und Risiko hin abgeklopft.
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21.01.2010

“Nervensache” Schuppenflechte: Neuronale Veränderungen im Psoriasis-Schub

Auch das Nervensystem leistet seinen Beitrag zu entzündlichen Hauterkrankungen. Im Falle der Schuppenflechte (Psoriasis) beispielsweise findet eine Interaktion zwischen dem Nervensystem und der Entzündungsreaktion während eines Schubes (einer Symptomverschlimmerung) statt. Die Herstellung bestimmter Substanzen durch die Nervenfasern verändert sich. Das legen die Ergebnisse einer schwedischen Studie zweier Universitätskliniken in Stockholm und Uppsala sowie des FoU Centre Sörmland (Schweden) nahe.
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18.01.2010

Basaliom - heller Hautkrebs auf dem Vormarsch - Welche Therapieoptionen gibt es?

Das Basaliom oder Basalzellkarzinom, eine Form von hellem Hautkrebs, ist die am häufigsten auftretende Krebsart in Mitteleuropa, den USA und Australien. Jedes Jahr treten Schätzungen zufolge allein in Deutschland zwischen 80.000 und 150.000 Neuerkrankungen auf, Tendenz steigend. Das Durchschnittsalter der Erstbetroffenen liegt derzeit bei 60 Jahren. Doch in letzter Zeit sind immer häufiger jüngere Personen betroffen. Eine Herausforderung für das Gesundheitswesen. Immerhin, in den letzten Jahren sind neue Behandlungsoptionen hinzugekommen.
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