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Rund um die Haut

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02.09.2010

Sonnenschirme schützen vor UV-Strahlung!? - Stimmt zwar, doch Schatten kann trügerisch sein

Im Schatten, und damit auch unter einem Sonnenschirm, ist man vor UV-Strahlen geschützt, so die landläufige Meinung. Doch das stimmt nur mit Einschränkungen. Wissenschaftler der Universität von Valencia (Spanien) haben den Schatten unter einem Sonnenschirm einmal genauer untersucht. Zunächst einmal variiert die Schutzwirkung von Sonnenschirmen natürlich mit der Qualität ihrer Oberfläche, das heißt mit ihrer Effizienz, direkte UV-Strahlung wirksam abzufangen. Doch selbst bei Sonnenschirmen mit hohem UV-Schutzfaktor (UPF, "Ultraviolet Protection Factor“) von 50+ ist kein vollständiger Schutz der Haut gegeben. Es bleibt ein weiterer Faktor, der einen nicht unerheblichen Anteil an UV-Strahlung auf die Haut treffen lässt: Die diffuse UV-Strahlung, die seitlich einfällt und durch Reflektion sowie durch Streuung entsteht.
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30.08.2010

Im Sommer bessert sich Neurodermitis oft - Tipp: Mit Sonne und Hitze vorsichtig umgehen

Sommer – für viele Patienten mit Neurodermitis eine Zeit, die sie herbeigesehnt haben. Sonne, frische Luft und auch die Urlaubsstimmung tragen oftmals dazu bei, dass die Ekzeme besser abheilen und Schübe seltener auftreten. Doch auch für Menschen mit Neurodermitis ist die heiße, sonnige Zeit des Jahres mit gewissen Risiken verbunden. Wer nicht aufpasst, dem drohen Sonnenbrand oder Überhitzung, und auch starkes Schwitzen gilt es möglichst zu vermeiden.
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26.08.2010

Schuppenflechte: Summieren sich die Belastungen im Laufe des Lebens auf?

Eine Schuppenflechte-Erkrankung (Psoriasis) ist mit erheblichen physischen und psychischen Belastungen verbunden, die beinahe alle Facetten des Lebens beeinflussen. Das gilt für Beziehungen und das Sozialleben ebenso wie für die Arbeit und das emotionale Wohlbefinden. Ein internationales Forscherteam aus den USA, Deutschland, Italien und Groß Britannien hat sich nun mit der Frage beschäftigt, ob und inwieweit sich die negativen Auswirkungen der Psoriasis im Laufe der Zeit aufsummieren und welche Folgen das nach sich zieht. Würden sich die Belastungen anhäufen, könnte dies zu sozialer Isolation beitragen, so die Forscher. Es könnte auch dazu führen, dass einige Patienten in ihrem Leben nicht all ihre potenziellen Möglichkeiten voll ausschöpfen können.
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23.08.2010

Neue Studie: Erhöhtes Melanomrisiko durch Solarien

Das durch Bräunen in Solarien verursachte Hautkrebsrisiko wird möglicherweise unterschätzt. Bislang hatte es nur vage Hinweise auf ein erhöhtes Risiko auf Melanome, also den bösartigen, schwarzen Hautkrebs, durch UV-Strahlen aus Sonnenbänken gegeben. Eine aktuelle Studie US-amerikanischer Forscher hat diesen Zusammenhang nun genauer untersucht. Die Wissenschaftler der Universitäten von Minnesota (Minneapolis, USA) und von New Mexico (Albuquerque, USA) und weitere Kollegen fanden dabei deutliche Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Solarien.
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19.08.2010

Neurodermitis und Textilien: Mit Silberbeschichtung gegen Bakterien

Die Haut von Neurodermitispatienten ist vor allem durch eine Störung der Hautbarriere geprägt. Das führt zu einer höheren Anfälligkeit für äußere Reize sowohl auf betroffenen als auch auf nicht akut betroffenen Hautpartien. Reizende Faktoren oder bestimmte Allergene, die Neurodermitis-Schübe bzw. entzündliche Prozesse in der Haut auslösen können, sind zahlreich. Ein wichtiger Faktor ist die Besiedlung der Haut mit einem bestimmten Bakterium, Staphylococcus aureus. Und auch Kleidung kann die Haut reizen. Patienten mit Neurodermitis bevorzugen daher in der Regel Textilien mit geringem Irritationspotential. Baumwollstoffe werden am meisten genutzt. Seide besitzt eine sehr glatte Oberfläche und weist daher ebenfalls ein geringeres Reizpotential auf. Bei neu in der Entwicklung befindlichen Textilien will man sich zudem die antibakterielle Wirkung von Silber zu Nutze machen.
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16.08.2010

Wer nutzt Sonnenbänke (Solarien)?

Der typische Sonnenbank-Nutzer ist weiblich, zwischen 17 und 30 Jahre alt, und neigt zu einem vergleichsweise ungesunden Lebensstil. Das ergab eine aktuelle, interdisziplinäre Studie der Universität Heidelberg. Danach rauchen Solarien-Nutzer, trinken mehr Alkohol und essen häufiger ungesunde Lebensmittel als Menschen, die nicht ins Solarium gehen.
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12.08.2010

Wichtiger Schritt zur Impfung gegen Allergien: Schützende Kuhstall-Keime identifiziert

Möglicherweise kann die Volkskrankheit Allergie in einigen Jahren durch eine Impfung - per Spritze oder als Inhalation - bereits vor dem Auftreten verhindert werden. Wissenschaftler aus Marburg, Bochum und München sind, auf dem langen Weg zu einem Impfstoff gegen Allergien, einen wichtigen Schritt vorangekommen. Sie identifizierten erstmals zwei in Kuhställen vorkommende Keime, die vor Allergien schützen können.
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09.08.2010

Babys dürfen noch nicht in die Sonne - Hautschutz für die Kleinsten

Babys unter einem Jahr sollten bei Sommerwetter ausschließlich im Schatten bleiben. Ihre Haut bildet in der Sonne kaum Farbpigmente und ist der UV-Strahlung schutzlos ausgeliefert. Zudem können Babys leicht überhitzen, denn die Wärmeregulation durch die Haut ist noch nicht ausgereift.
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05.08.2010

Forschungsprojekt: Sonnenschutz für jede Branche - Besser nicht "Oben ohne" in der prallen Sonne arbeiten

In kaum einem Sommer konnten wir in Deutschland Straßencafés, Gärten und Parks so genießen wie in diesem. Sonne und Licht haben dabei einen sehr positiven Einfluss auf unsere Psyche. Für diejenigen Menschen, die täglich draußen arbeiten, stellt zu viel Sonne jedoch eine Gefahr dar. Rund 2,5 Millionen Beschäftigte halten sich berufsbedingt häufig acht Stunden oder länger im Freien auf. Diese Arbeitnehmer sind im Vergleich zu Büroangestellten einem doppelt so hohen Hautkrebsrisiko ausgesetzt. Ein Projekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sucht jetzt nach Maßnahmen, um diese Beschäftigten besser zu schützen.
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02.08.2010

Im August ist Wespenzeit - Tipp: ruhig bleiben!

Der August ist die Zeit, in der die Wespenvölker ihre größte „personelle“ Stärke erreichen. Im Frühjahr hatte die Wespenkönigin damit begonnen, ihr Volk aufzubauen, jetzt hat es eine beachtliche Größe erreicht. Aus diesem Grund, ist die Anwesenheit der gelb-schwarz geringelten Liebhaberinnen von Süßem und Deftigem im Hoch- und Spätsommer auch am stärksten zu spüren. Ob beim Grillen im Garten oder bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse, die Wespen sind bald schon da und hätten gern ihren Anteil. Das Wichtigste ist jetzt, Ruhe zu bewahren. Wer nicht nach den Tieren schlägt, wird auch nicht so leicht gestochen. Erst hektisches Wedeln und Schlagen kann die wehrhaften Tiere aggressiv machen. Und es gibt noch weitere Tipps, die die friedliche Koexistenz mit Wespen fördern können.
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29.07.2010

Sonnenschutzverhalten international unzureichend - Ergebnisse einer Online-Befragung

All den weit verbreiteten Botschaften über die Bedeutung des Sonnenschutzes zum Trotz, schützt sich ein erheblicher Anteil der Bevölkerung noch immer nur unzureichend von der UV-Strahlung. Die Folge sind zum Teil schwere Sonnenbrände. Das brachte eine internationale Online-Umfrage an den Tag. Sogar nicht wenige Befragte, die schon einmal ein Melanom gehabt hatten, berichteten über unzureichendes Sonnenschutzverhalten.
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26.07.2010

Schuppenflechte der Kopfhaut - Auftreten und Behandlungsoptionen

Von einer Schuppenflechte (Psoriasis) kann auch die behaarte Kopfhaut betroffen sein. Und das ist nicht einmal selten der Fall. Schätzungen zufolge ist bei mehr als der Hälfte der an Psoriasis Erkrankten auch oder ausschließlich die Kopfhaut betroffen. Die behaarte Kopfhaut ist sogar der häufigste Entstehungsort einer Schuppenflechte, das heißt, hier beginnt die Psoriasiserkrankung und weitet sich dann auf weitere Regionen des Körpers aus. Das ist besonders häufig bei Kindern der Fall.
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23.07.2010

Mehr Aufmerksamkeit für die Füße: Täglich pflegen, Fußpilz behandeln

Die Füße bewältigen Tag für Tag große Aufgaben. Sie tragen uns und ermöglichen mit ihrer komplexen Struktur aus Knochen, Bändern und Gelenken die Fortbewegung. Im Laufe eines Lebens legt ein Mensch auf ihnen ca. 120.000 Kilometer zurück, läuft also etwa dreimal um den Erdball herum. Doch solange die Füße keine Probleme bereiten, wird ihnen meist nur wenig Beachtung geschenkt. Die richtige Pflege und gutes Schuhwerk schützen die Füße vor unangenehmen Beschwerden. Tritt Fußpilz auf, ist ein Gang zum Arzt erforderlich.
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19.07.2010

Zeitmangel verschlechtert Therapietreue bei Akne - Therapietreue dagegen verbessert Lebensqualität

Akne ist eine Hauterkrankung, die in der Regel über einen längeren Zeitraum andauert und daher häufig die Anwendung von Medikamenten ebenfalls über längere Zeiträume erforderlich macht. Doch wie sieht es bei den äußerlich anzuwendenden (topischen) Arzneien mit der Therapietreue der Akne-Patienten aus? Nur wenn Cremes, Reinigungsmittel und Tinkturen regelmäßig angewendet werden, kann die Therapie richtig wirken. Wissenschaftler der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salem (North Carolina, USA) sind dieser Frage auf den Grund gegangen.
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15.07.2010

Ruß und Feinstaub lassen Haut vorzeitig altern - mehr Altersflecken, tiefere Falten

Die Verschmutzung der Luft mit so genannten Partikeln, also feinsten Schwebstoffen wie Ruß oder Feinstaub, lässt unsere Haut schneller altern. Das belegt erstmals eine aktuelle epidemiologische Studie des Leibniz Instituts für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. Die Luftverschmutzung aus dem Straßenverkehr schadet also nicht nur den Atemwegen, sondern auch unserer äußeren Körperhülle, der Haut. Die Ergebnisse der Studie wurden im Mai 2010 beim Jahrestreffen der Society for Investigative Dermatology in Atlanta (Georgia) vorgestellt.

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12.07.2010

Hämangiome (Blutschwämmchen) bilden sich von selbst zurück - Für spezielle Fälle gibt es Therapieoptionen

Hämangiome oder Blutschwämmchen sind Neubildungen von Kapillargefäßen in der Haut, die gutartig sind. Sie treten im frühen Kindesalter auf und zeigen, nach einer frühen Wachstumsphase im ersten Lebensjahr, erfreulicherweise deutliche Rückbildungstendenzen. Und es gibt noch eine weitere gute Nachricht für besorgte Eltern: In den meisten Fällen kommt es zu einer vollständigen Rückbildung. Diese kann allerdings bis zum 6-9. Lebensjahr dauern.

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