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Rund um die Haut

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02.02.2012

Hautkrebs-Früherkennung: Viele kennen ihren Anspruch gar nicht

Fast jeder Dritte gesetzlich Versicherte weiß nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat. Vier von zehn Menschen in Deutschland geben in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) an, nur zum Arzt zu gehen, wenn sie tatsächlich krank sind. Viele wiegen sich dabei in trügerischer Sicherheit. Denn Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über 250.000 Neuerkrankungen im Jahr macht Hautkrebs in Deutschland allein ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. Gleichzeitig kann Hautkrebs - wenn er früh genug erkannt wird - in den meisten Fällen erfolgreich geheilt werden. Trotzdem hat in den Jahren 2009 und 2010 nur jeder dritte Versicherte der TK ab 35 Jahren die kostenlose Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen.
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30.01.2012

Drei neue Risikogene für Neurodermitis identifiziert - Neue Ansätze für Vorhersage, Prävention und Therapie möglich

Die bisher größte genetische Studie zu Neurodermitis hat drei Gene identifiziert, die entscheidend zum Entstehen der chronischen Hauterkrankung beitragen. Innerhalb von zwei Jahren haben Wissenschaftler das gesamte Erbgut bei mehr als 10.000 Patienten und 40.000 Gesunden untersucht. An der internationalen Studie waren Forscherinnen und Forscher aus zwölf Ländern beteiligt, darunter neun europäische Staaten, Australien, Kanada und die USA. Die Studie fand im Rahmen des so genannten „EAGLE“-Konsortiums: „EArly Genetics and Lifecourse Epidemiology“ statt.
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26.01.2012

Sonne trocknet reife Haut aus – besonders bei Frauen

Sonneneinstrahlung kann die Hautfeuchtigkeit herabsetzen, das heißt die Haut trockener machen. Einer chinesischen Studie zufolge variiert dieser Effekt mit dem Alter und dem Geschlecht. Besonders betroffen vom Feuchtigkeitsverlust durch die Sonne ist die reife Haut älterer Frauen.
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23.01.2012

Krebsforscher vernetzten sich gegen Hautkrebs

Das Maligne Melanom, auch Schwarzer Hautkrebs genannt, ist die aggressivste Form des Hautkrebses. Der Tumor bildet bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Erkrankung Metastasen, die sich schnell im ganzen Körper ausbreiten. Häufig sind diese Tochtergeschwülste unempfindlich gegenüber Chemo- oder Strahlentherapien. Zahlreiche Wissenschaftler aus ganz Deutschland hatten sich daher 2008 in einem von der Deutschen Krebshilfe mit 2,8 Millionen Euro geförderten nationalen Forschungsverbund zusammengeschlossen, um neue Therapieverfahren gegen den Schwarzen Hautkrebs zu entwickeln. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse der ersten Förderperiode wird der Verbund von der Deutschen Krebshilfe für weitere drei Jahre mit 3,2 Millionen Euro gefördert.
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19.01.2012

Schritt hin zur Impfung gegen HIV: Spezielle Immunprophylaxe schützt Mäuse vor HIV-Infektion

Das HI-Virus hat in den vergangenen 30 Jahren weltweit viele Millionen Todesopfer gefordert. Forscher auf der ganzen Welt suchen daher nach Möglichkeiten, Menschen gegen das gefährliche Virus immun zu machen. Biologen des California Institute of Technology (Caltech), in Pasadena (Kalifornien, USA), sind diesem Ziel nun einen kleinen, aber vermutlich sehr bedeutenden Schritt näher gekommen. Es ist den Wissenschaftlern um Nobelpreisträger David Baltimore und Professor für Biologie Robert Andrews Millikan gelungen, mit Hilfe einer speziellen Art von Impfung Mäuse gegen das HI-Virus immun zu machen.
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16.01.2012

Kortisoncremes in der Schwangerschaft: Neue Leitlinie

Einer neuen Leitlinie zufolge ist die Anwendung von schwach bis mittelstark wirksamen Kortisoncremes oder -salben während der Schwangerschaft nicht mit einem erhöhten Risiko für das ungeborene Kind verbunden. Um Ärzten und Patienten Entscheidungshilfen für die am besten geeignete Therapie an die Hand zu geben, werden so genannte Leitlinien entwickelt. Idealerweise basieren diese auf der Grundlage empirisch nachgewiesener Wirksamkeit. Eine solche evidenzbasierte Leitlinie wurde nun für die Anwendung von topischen Kortikosteroiden (Kortisoncremes etc.) während der Schwangerschaft entwickelt. Sie soll werdenden Müttern mit Hauterkrankungen in Zukunft mehr Sicherheit beim Einsatz solcher Arzneicremes und -salben geben.
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12.01.2012

Studie: Fett, Zucker und Fastfood fördern Akne

Akne wird durch Ernährungsgewohnheiten beeinflusst. Fett, Zucker und Fast-Food-Konsum fördern die Häufigkeit mit der Akne auftritt. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen türkischen Querschnittsstudie mit 2.300 Teilnehmern im Alter zwischen 13 und 18 Jahren. Das Thema Akne und Ernährung wird seit langen kontrovers diskutiert, eine Verbindung von einigen Experten verneint von anderen bejaht. Die aktuelle Studie der Osmangazi Universität in Eskisehir (Türkei) kommt zu dem Schluss, dass zwischen Ernährung und Aknehäufigkeit tatsächlich ein Zusammenhang besteht.
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09.01.2012

Rauchen fördert Entstehung von Psoriasis

Neuere Studien legen nahe, dass Zigarettenrauchen die Entwicklung der Psoriasis (Schuppenflechte) auslösen kann. Dabei sind oxidative Vorgänge, Entzündungsprozesse und genetische Mechanismen von Bedeutung. In einem Übersichtsartikel sind US-Wissenschaftler den Ursachen nachgegangen. Ein zentraler Faktor für die Schädigung der Haut und ihrer Zellen ist oxidativer Stress, der in erster Linie auf freie Radikale, auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) genannt, zurückgeht. Freie Radikale stammen aus der Umwelt und aus dem Hautstoffwechsel selbst. Bei der chronisch entzündlichen Hauterkrankung Psoriasis spielen außerdem spezielle Immunbotenstoffe, die Zytokine, eine wichtige Rolle.
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05.01.2012

Forscher: Patienten besser über Anwendung von Arzneicremes informieren

Fast zwei Drittel der Verordnungen topischer Arzneimittel wie Cremes oder Salben geben Psoriasis-Patienten nicht die erforderlichen Informationen und Hilfestellungen mit auf den Weg, damit sie diese auch richtig anzuwenden wissen. Das bemängeln französische Forscher nach einer Analyse von 767 Verschreibungen. Unklare Instruktionen tragen ihrer Ansicht nach wahrscheinlich dazu bei, dass Wirkstoffcremes und -salben bei vielen Patienten nicht optimal wirken können. Sie führen zu Missverständnissen und damit zu völlig ungewollter mangelnder Therapietreue.
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02.01.2012

Psoriasis: Wie häufig sind die klinischen Formen und wie wird therapiert?

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist kein einheitliches Krankheitsbild. Sie tritt in mehreren klinischen Formen auf. Zur Behandlung der Psoriasis stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung. Die Japanische Gesellschaft für Psoriasis-Forschung hat Patientendaten daraufhin analysiert, wie häufig die einzelnen klinischen Typen der Erkrankung vorkommen und wie die Psoriasis bevorzugt therapiert wird. Die aktuellen Ergebnisse für die Jahre 2002 bis 2008 wurden anschließend mit einer früheren Analyse der Jahre 1982 bis 2001 verglichen, um mögliche Veränderungen in Erkrankungshäufigkeit und Therapie festzustellen.
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29.12.2011

Mehr als waschen, schneiden, föhnen: Hautkrebs-Check im Friseursalon

Was haben Friseurinnen, Kosmetikerinnen und Haarstylisten mit der Hautkrebsvorsorge zu tun? Möglicherweise mehr, als man bislang gedacht hat. US-Forscher haben Haarprofis befragt, ob sie beim Frisurenstyling ihrer Kunden auch auf verdächtig aussehende Hautveränderungen achten.
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27.12.2011

Seltener Kopfpilz wieder aufgetreten

Ein sehr selten gewordener Fadenpilz ist nach einiger Zeit wieder einmal in Erscheinung getreten und hat in einer Münchner Kindertagesstätte einige Fälle von Kopfpilz und ein wenig Wirbel ausgelöst. Inzwischen, so berichtet die Ärzte Zeitung, gilt dort die Gefahr durch Microsporum audouinii, wie die Fachbezeichnung für den Pilzerreger lautet, als gebannt. Alle Betroffenen sind erfolgreich behandelt. Kopfpilz tritt fast ausschließlich bei Kindern auf.
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22.12.2011

Babyhaut im Winter: Schutz und Pflege

Die kalte Jahreszeit ist für Babyhaut eine ganz besondere Belastungsprobe. Die in ihren Funktionen noch nicht ganz ausgereifte Haut der Kleinsten ist um ein Fünftel dünner als die Haut Erwachsener. Die Hautbarriere, die später als Schutzschild gegen äußere Einflüsse dient, ist noch instabil. Der schützende Fett-Feuchtigkeitsfilm auf der Oberhaut ist erst schwach ausgebildet. Babyhaut ist daher viel durchlässiger, trocknet schneller aus und ist besonders empfindlich gegen äußere Reize wie Kälte und Wind. Vor allem der Wechsel zwischen kaltem Wind und trockener Heizungsluft macht der empfindlichen Haut zu schaffen. Mit ein paar Tipps für die Eltern und der richtigen Pflege kommen auch die Kleinsten gut durch die kalte Jahreszeit.
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19.12.2011

Heller Hautkrebs: Vorbeugung durch Sonnenschutz - Frühzeitige Therapie bringt Heilung

Häufige Sonnenexposition und intensive Sonneneinstrahlung gelten als die wichtigsten Risikofaktoren für hellen Hautkrebs. Lichtschäden summieren sich im Laufe des Lebens. Wer sich besonders oft dem UV-Licht der Sonne aussetzt, steigert daher die Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens einen solchen Hauttumor zu entwickeln. Nicht nur beim Baden und Sonnen im Sommerhalbjahr auch bei sportlichen Betätigungen an der frischen Luft wie Bergsteigen und Mountainbiken oder bei winterlichen Aktivitäten wie dem Skifahren setzen wir unsere Haut intensivem UV-Licht aus. Sonnenschutz ist daher sommers wie winters unerlässlich. Allerdings erhöht auch die Nutzung von Solarien das Hautkrebsrisiko.
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15.12.2011

Risikofaktoren für Hautalterung: Männliches Geschlecht, Sonnenexposition, Rauchen, Übergewicht

Die sichtbare Alterung der Haut wird durch mehrere Faktoren verursacht. Neben inneren Faktoren sind es eine Reihe äußerer Einflüsse, die Falten, sichtbare Äderchen und Pigmentflecken entstehen lassen. Ein Team britischer, italienischer und holländischer Forscher hat im Rahmen einer Studie überprüft, welche Faktoren für die Hautalterung rund um die Augen verantwortlich sind. Ein Bereich in dem die Haut besonders dünn und anfällig ist und in dem sich Falten schon relativ früh im Leben ausbilden.
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12.12.2011

Uni Mainz: Blaulichttherapie Option bei Neurodermitis

Die Symptome bei Neurodermitis können mit unterschiedlichen Methoden behandelt werden. Zu den Therapieoptionen zählen unter anderem Immunsuppressiva* und die Bestrahlung mit UV-Licht. Einer Studie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zufolge kann auch die Blaulichttherapie eine geeignete Therapieoption sein. Wichtig ist in allen Fällen die tägliche Basispflege der Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes und Lotionen.
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