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Medizin & Gesundheit |
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Japan senkt Höchstwerte für Strahlung an Schulen
Die japanische Regierung hat die Höchstwerte der zulässigen radioaktiven Belastung in Schulen nach Forderungen besorgter Eltern herabgesetzt. Das Bildungsministerium erteilte allen Schulen im Land die Anweisung, dass die Belastung maximal ein Millisievert im Jahr betragen dürfe. Dies gilt insbesondere für die Präfektur Fukushima, in der das nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März havarierte Atomkraftwerk liegt. Schulen soll geholfen werden, radioaktiv belastete Stellen in Schulhöfen zu säubern.
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Patient in China stirbt bei laufender OP durch Brand
Ein Patient ist in einem chinesischen Krankenhaus während einer laufenden Operation bei einem Brand gestorben, weil die Ärzte aus dem OP rannten. Der 49-Jährige wurde nach einem Verkehrsunfall operiert, als das Feuer in dem Krankenhaus in Shanghai ausbrach, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Ärzte, Krankenschwestern und der Anästhesist flohen daraufhin vor den Flammen und ließen den bewusstlosen Patienten auf dem OP-Tisch liegen.
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Ärztestreit um Internetportal für Zweitmeinung vor OP
Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands geht rechtlich gegen ein Internetportal vor, das Patienten vor Operationen eine zweite Meinung anbietet. Der Verband zeige die neun in Deutschland tätigen Ärzte des Portals vorsicht-operation.de bei den zuständigen Landesärztekammern an, teilte der NAV-Virchow-Bund in Berlin mit. Auf der Seite bieten Mediziner für bis zu 600 Euro ein zweites Gutachten an, um mögliche Fehler zu vermeiden.
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Kommunale Klinikärzte wollen sechs Prozent mehr Gehalt
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) fordert für die Mediziner an kommunalen Kliniken sechs Prozent mehr Gehalt und Verbesserungen bei den Bereitschaftsdiensten. Es sei "recht und billig", dass die Ärzte bei den Grundgehältern "eine substanzielle Verbesserung" erwarten, erklärte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke. Die Bereitschaftsdienste sollen nach dem Willen der Gewerkschaft reduziert und besser bezahlt werden.
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Kein Schadenersatz nach nicht abgesprochener Penis-OP
Ein Arzt im US-Bundesstaat Kentucky, der bei einer Penis-Operation ohne Rücksprache mit dem Patienten einen Teil von dessen Glied amputierte, muss keinen Schadenersatz zahlen. Der 64-jährige Lkw-Fahrer Phillip Seaton hatte sich 2007 an den Arzt John Patterson gewandt, um sich wegen einer Entzündung operieren zu lassen, wie der Sender WLKY News aus Louisville berichtete.
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Union will Sozialbeiträge offenbar senken
In der Union gibt es einem Pressebericht zufolge Bestrebungen, die Sozialbeiträge auf breiter Front zu senken. Bei CDU und CSU werde darüber nachgedacht, neben dem Rentenbeitrag ab 2013 auch die Beiträge zur Kranken- und Arbeitslosenversicherung zu verringern, berichtete die "Bild". Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Linkspartei wandten sich gegen eine Senkung der Rentenbeiträge.
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Union will Sozialbeiträge offenbar senken
Die CDU/CSU will nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung die Sozialbeiträge auf breiter Front senken. Wie das Blatt berichtete, wird darüber nachgedacht, neben dem Rentenbeitrag ab 2013 auch die Beiträge zur Kranken- und Arbeitslosenversicherung zu verringern. Aus der Führung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hieß es dazu laut "Bild"-Zeitung, bei weiterhin guter Konjunktur könnten die Sätze beider Versicherungen um jeweils bis zu 0,2 Prozentpunkte reduziert werden. Grund sei die sich bessernde Finanzlage.
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Angeblich keine Drogen in Winehouses Leiche gefunden
Einen Monat nach dem Tod der britischen Soulsängerin Amy Winehouse hat ihre Familie erste Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung des Leichnams veröffentlicht. Die von den Behörden an die Angehörigen übergebenen Berichte bestätigten, "dass sich in Amys Körper zum Todeszeitpunkt keine illegalen Substanzen befanden", hieß es in einer Erklärung. Demnach wurde zwar Alkohol nachgewiesen, es könne aber "noch nicht festgestellt werden, ob dies für ihren Tod eine Rolle gespielt hat". Die Familie erwarte nun "im Oktober die Ergebnisse der juristischen Untersuchung".
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Ferres kämpft gegen Alkoholmissbrauch durch Kinder
Schauspielerin Veronica Ferres engagiert sich im Kampf gegen Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche. "Es ist für mich unglaublich, wie Kinder offenbar immer wieder ohne Probleme an Alkohol gelangen", sagte die 46-Jährige der "Bild"-Zeitung. Kinder und Jugendliche seien nicht in der Lage, "ihre eigenen Grenzen im Umgang mit Alkohol richtig einzuschätzen." Bedauerlicherweise sei die Kontrolle durch viele Eltern nicht gegeben. Ebenso fehlten häufig schärfere Kontrollen beim Verkauf von Alkohol.
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Greenpeace findet giftige Chemikalie in Kleidern
Kleidung namhafter Hersteller enthält einer Untersuchung im Auftrag von Greenpeace zufolge Rückstände giftiger Chemikalien. Die Stoffe seien in 52 der 78 getesteten Artikel entdeckt worden, erklärte die Umweltschutz-Organisation. Demnach stammten vier belastete Artikel in der Untersuchung "Schmutzige Wäsche 2" aus deutschen Läden.
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Arbeitgeber-Präsident warnt vor höheren Pflegebeiträgen
Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt hat die schwarz-gelbe Koalition vor einer Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung gewarnt. "Die Diskussion über die geplante Reform ist von viel Wunschdenken, aber wenig Realitätssinn geprägt", sagte Hundt der "Süddeutschen Zeitung". Obwohl die Finanzierung der Pflegekosten schon jetzt schwierig sei, werde in Union und FDP unentwegt über neue und umfangreichere Leistungen gesprochen. Dabei müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber schon jetzt über 40 Prozent des Bruttolohns an die Sozialkassen überweisen, sagte Hundt.
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Greenpeace findet giftige Chemikalie in Kleidern
In Kleidern namhafter Hersteller sind bei einer Untersuchung im Auftrag von Greenpeace Rückstände giftiger Chemikalien nachgewiesen worden. Wie die Umweltschutzorganisation mitteilte, wurden in 52 von insgesamt 78 getesteten Produkten Rückstände der Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate (NPE) nachgewiesen. Für die Untersuchung "Schmutzige Wäsche 2" prüften unabhängige Labore Artikel aus 18 Ländern. Laut Greenpeace stammten vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning aus deutschen Läden.
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Hygiene-Bewertungen von Berliner Gaststätten sind online
Das Restaurant "City Chicken" im Stadtteil Tempelhof erhielt ein "Sehr gut", die "Cocktailbar" im Bezirk Lichtenberg ein "zufrieden stellend". Berlin hat als erstes Bundesland die Ergebnisse von Hygienekontrollen in Gastronomiebetrieben im Internet veröffentlicht. Wie die Sprecherin der zuständigen Verbraucherschutzverwaltung bestätigte, wurden die Bewertungen von 14 Lokalen in zwei Stadtbezirken online gestellt. "Es ist ein Anfang, andere Lokale werden folgen", sagte sie.
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Hygiene-Bewertungen von Berliner Gaststätten sind online
Das Restaurant "City Chicken" im Stadtteil Tempelhof erhielt ein "Sehr gut", die "Cocktailbar" im Bezirk Lichtenberg ein "zufrieden stellend". Berlin hat als erstes Bundesland die Ergebnisse von Hygienekontrollen in Gastronomiebetrieben im Internet veröffentlicht. Wie die Sprecherin der zuständigen Verbraucherschutzverwaltung bestätigte, wurden die Bewertungen von 14 Lokalen in zwei Stadtbezirken online gestellt. "Es ist ein Anfang, andere Lokale werden folgen", sagte sie.
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Gesundheitsminister rechnet mit höheren Pflegebeiträgen
Millionen Versicherte müssen sich auf höhere Beiträge in der gesetzlichen Pflegeversicherung einstellen. Noch sei nichts entschieden, doch sei klar, dass es gute Pflege "nicht zum Nulltarif" gebe, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) der "Bild"-Zeitung zur anstehenden Pflegereform. Plänen für eine private Pflegezusatzversicherung erteilten Sozialverbände und Linkspartei eine Absage.
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Umfrage: Jeder Zweite nutzt Fernseher als Einschlafhilfe
Rund jeder zweite Deutsche nutzt den Fernseher als Einschlafhilfe. 54 Prozent der Menschen mit Schlafproblemen setzen oder legen sich vor die Mattscheibe, um einzuschlummern, ergab eine Umfrage der "Apotheken Umschau". Männer setzen dabei mit 60 Prozent deutlich häufiger auf den Fernseher als Einschlafhilfe als Frauen, von denen 49 Prozent dies bejahten. Laut Umfrage vertreiben sich die Frauen die schlaflose Zeit lieber mit Lesen (59,8 Prozent).
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