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Allergieteste

Allergie vom Soforttyp (Typ I)

  • Blutteste
    In entnommenem Blut wird der Gesamtgehalt an Immunglobulin E (IgE-Antikörper) und der Gehalt des jeweils spezifischen IgE bestimmt.
  • Hautteste
    Da es sich bei allen Hauttesten um Provokationsteste handelt, kann es während der 20 - 30 minütigen Testzeit und bis zu einigen Stunden danach zu unerwünschten Reaktionen kommen. Diese entsprechen in der Regel dem bekannten Krankheitsbild. Deshalb sollte man vorsichtshalber bis zu einer Stunde nach dem Test noch in der Praxis bleiben.

    • Reibtest
      z.B. Tierhaare oder Nahrungsmittel werden unter Druck kräftig in die Haut eingerieben. Dieser Test eignet sich insbesondere bei sehr stark sensibilisierten Patienten.
    • Prick-Testung
      Auf markierte Hautareale (meist am Unterarm) werden verschiedene Testlösungen aufgeträufelt oder die zu untersuchenden Substanzen aufgetragen. Durch diese Stoffe hindurch wird die Haut oberflächlich, meistens mit einer Prick-Lanzette, eingeritzt. Als Kontrollen werden Histamin- (Positiv-Kontrolle) und Kochsalz-Lösungen (Negativ-Kontrolle) mitgetestet. So werden routinemäßig u.a. Testungen auf Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Nahrungsmittel durchgeführt.


      Prick-Testung
    • Scratch-Testung
      Bei diesem Test werden auf der Haut pro Testfeld (Unterarminnenseite) z. B. mit einer Injektionskanüle oder der Prick-Lanzette 2-3 Kratzer von 1 cm Länge gesetzt und dann die zu prüfenden Substanzen aufgebracht. Die Kontrollen entsprechen dem des Prick-Tests.
    • Intracutan-Test
      Dieser Test ist 10 - 100fach empfindlicher als der Prick-Test. Hauptsächlich wird er dann angewendet, wenn ein Prick-Test trotz starkem Verdacht negativ geblieben ist. Die Testlösungen werden mit einer Kanüle intrakutan - also in die Haut- gespritzt.
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