Aktuelles 
Hautarztsuche 
Infozentrum Allergie 
Allergie-Typen
Selbsthilfe-Organisationen
Kontaktallergene
Wissenswertes
Allergiepass
Deklaration E-Nummern
Deklaration INCI
Hyposensibilisierung / Immuntherapie
Kosmetika-Unverträglichkeit
Kreuzreaktionen
Blühkalender und Pollenflug
Pseudo-allergische Reaktionen
Allergietests
Infozentrum Haut 
Messe 
Informationen zu
Erkrankungen der
Haut,
Haare,
Nägel
finden Sie hier »
Präparate
für
gesunde
Haut

mehr »
Suche: Newsletter Kontakt
Seite weiterempfehlen | Druckversion

Deklaration E-Nummern

Bei Nahrungsmittelergänzungsstoffen besteht eine Kennzeichnungspflicht der einzelnen Bestandteile. Diese Nahrungsmittelergänzungsstoffe werden in der Regel mit den sogenannten E-Nummern angegeben. Als Beispiel sei an dieser Stelle das Kontaktallergen Propylparaben genannt, welches auch als Konservierungsstoff in Nahrungsmitteln enthalten sein kann. In der Funktion als Nahrungsmittelergänzungsstoff wird diese ...
... Substanz dann mit den Nummern E-216 oder E-217 bezeichnet.

Vorgefertigte Nahrungsmittel können Zusatzstoffe zur Erhaltung ihrer Qualität enthalten, aber auch um spezielle Anforderungen an ihre jeweiligen Eigenschaften zu erfüllen. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die üblicherweise verwendeten Zusatzstoffe aus unterschiedlichen Stoffgruppen kommen. Hauptsächlich werden sie eingesetzt, um folgende Eigenschaften zu verleihen:
  • Geschmack
  • Nährwert
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Haltbarkeit
Hersteller sind verpflichtet, diese Zusatzstoffe auf den Verpackungen anzugeben. Neben einer namentlichen Nennung können die Stoffe auch verschlüsselt werden. Hierzu gibt es eine verbindliche Regelung - die sog. E-Nummern.

Leider gibt es wie immer Lücken in der Kennzeichnung von Zusatzstoffen in Lebensmittel. Wenn z. B. Mehl als Verdickungsmittel eingesetzt wird oder zum Färben Säfte aus Gemüse oder Früchten (Rote Beetesaft, Spinatsaft) müssen diese nicht als Zusatzstoff deklariert werden. Auch Zusatzstoffe, die für die Herstellung eines Zusatzstoffs benötigt werden, werden auf dem Endprodukt nicht mehr aufgeführt.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind folgenden Gruppen zuzuordnen:

Antioxidantien
Diese Stoffe schützen sauerstoff- (luft) empfindliche Substanzen. Sie verhindern die Oxidation z.B. von Fetten und Ölen oder schützen z.B. vor dem Verfärben von zerkleinerten Kartoffeln.

Emulgatoren und Stabilisatoren
Durch Emulgatoren lassen sich Wasser und Öle vermischen wie z.B. in Mayonnaise, Salatsaucen, bei Margarine. Stabilisatoren verhindern, dass sich die Emulsionen bei längerer Lagerung wieder entmischen.

Farbstoffe
Farbstoffe werden eingesetzt, um Lebensmitteln eine bestimmte Farbe zu geben, oder Farbverluste, die bei der Bearbeitung entstehen, auszugleichen.

Geschmacksverstärker
Diese Stoffgruppe hat selbst meist nur einen geringen Eigengeschmack. Ein bereits vorhandener Geschmack kann aber verstärkt werden.

Konservierungsmittel
Alle Produkte, die Wasser enthalten, bieten Bakterien und Schimmelpilzen ideale Wachstumsbedingungen. Konservierungsmittel werden eingesetzt, um dieses Wachstum zu hemmen. Um möglichst ein breites Wirkspektrum zu haben, werden meist mehrere Konservierungsmittel mit unterschiedlichen Eigenschaften verwendet. Der Zusatz von Konservierungsmitteln verlängert die Haltbarkeit, insbesondere auch nach dem Öffnen.

Säuerungsmittel/Säureregulatoren
Diese Stoffe werden eingesetzt, um Lebensmitteln einen sauren Geschmack zu geben oder um einen gewünschten Säuregehalt einzustellen.

Süßstoffe/Zuckeraustauschstoffe
Süßstoffe sind Süßungsmittel, mit sehr starker Süßkraft. Sie werden daher nur in geringen Mengen eingesetzt. Zuckeraustauschstoffe sind im Gegensatz dazu in ihrer Süßkraft mit Zucker vergleichbar und müssen in größeren Mengen eingesetzt werden. Haupteinsatzgebiete sind kalorienreduzierte Lebensmittel und zuckerfreie Süßigkeiten (Diätmittel, Produkte für Diabetiker, "Light-Produkte").

Trennmittel
Trennmittel verhindern, dass Klumpen entstehen und Lebensmittel rieselfähig bleiben (Salz). Außerdem werden Trennmittel beim Pressen von Tabletten verwendet, um ein Ankleben am Presswerkzeug zu vermeiden.

Verdickungsmittel/Geliermittel
Sie werden verwendet, um den Lebensmitteln eine sämige Konsistenz zu geben (z.B. Tütensuppen, Soßenpulver) oder um diese anzudicken ( z. B. Marmelade, Gelees, Geleeprodukte wie Gummibärchen, Geleefrüchte etc.).

weitere Informationen: http://www.zusatzstoffe-online.de/

Sitemap | Disclaimer | Impressum | Kontakt | Mediadaten
© 2001 - 2010 hautstadt.de
Benutzername:
Passwort:
hautstadt-Passwort
vergessen?
hautstadt-Passwort
beantragen
DocCheck®-Passwort
vergessen?
DocCheck®-Passwort
beantragen
Der Nächste,
bitte ...
Hier finden
Sie den
Hautarzt
in Ihrer
Nähe
Hier geht es zur
Hautarztsuche
»