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Informationen zum Thema Basaliom

Basaliom 
  Basaliom

Ursache
Fast immer jahrelange Sonnenexposition der Haut.

Symptome
Kleine hautfarbene Knötchen, die zu größeren Knoten heranwachsen können, oft ulzerierend (im Zentrum geschwürig zerfallen).

Erste Maßnahmen
Keine eigenen Therapieversuche. Regelmäßige und gründliche Selbstuntersuchung. Die chirurgische Entfernung ist die Therapie der Wahl und hat eine sehr hohe Heilungsrate.

Besonderheiten
Das Basaliom ist ein bösartiger Tumor, der jedoch keine Tochtergeschwülste (Metastasen) bildet.

Weitere Informationen
Basaliome entstehen aus Zellen im unteren Abschnitt der Oberhaut (Basalzellen). Das Basaliom (Basazellkarzinom, Epithelioma basocellulare) ist einer der häufigsten bösartigen Tumore. Wie alle bösartigen Tumoren wächst auch das Basaliom ohne Rücksicht auf Organgrenzen bzw. andere Strukturen. Im Gegensatz zu diesen bildet es jedoch keine Tochtergeschwülste.

Ursache für fast alle Basaliome ist eine langjährige Sonnenexposition der Haut. Basaliome sind bevorzugt an Körperstellen zu finden, die direkt von der Sonne beschienen werden. So treten 80% aller Basaliome in den oberen zwei Dritteln des Gesichtes auf klinisch gesunder Haut auf. 20% finden sich im unteren Gesichtsdrittel, am behaarten Kopf, an der Ohrmuschel und an der oberen Brust- Rückenpartie (sogenannte Sonnenterassen des Körpers). Besonders häufig betroffen sind Menschen mit sonnenempfindlicher Haut, vornehmlich des Hauttyps I und II mit blonden oder roten Haaren. Menschen mit diesen Hauttypen haben eine besondere Veranlagung zur Entwicklung eines Basalioms.

Wie erkenne ich ein Basaliom?
Die häufigsten Charakteristika eines Basalioms sind:
  • Eine kleine offene Wunde, die blutet, aus der Flüssigkeit sickert, die Krusten trägt und auch nach drei bis vier Wochen nicht zugeheilt ist.
  • Eine gerötete, gereizte Hautstelle, häufig auf der Brust, den Schultern, Armen oder Beinen.
  • Ein glänzendes Knötchen von roter oder weißer Farbe.
  • Eine rosafarbene Wucherung mit leicht erhabenem Randsaum und einer zentralen, krustigen Vertiefung.
  • Eine Hautstelle, mit narbenartigem, weißem oder gelbem, wachsartigem Aussehen und unbestimmter Begrenzung.
Oft findet man bei einem Basaliom zwei oder mehr dieser Charakteristika. Basaliome sehen häufig wie andere, gutartige Hauterkrankungen aus und können leicht mit diesen verwechselt werden. Nur ein erfahrener Hautarzt ist in der Lage zwischen einem Hauttumor und einer gutartigen Hautkrankheit sicher zu unterscheiden. Deshalb gilt auch für die Basaliom-Vorsorge: Untersuchen Sie regelmäßig und systematisch Ihre Haut vom Kopf bis zu den Fußsohlen auf verdächtige Veränderungen und zeigen Sie diese unbedingt einem Hautarzt.

Wie werden Basaliome behandelt?
Die Behandlung eines Basalioms hängt von dem Typ, der Größe, der Anzahl und vor allem der Lokalisation ab. Je früher ein Basaliom entdeckt wird, umso einfacher und folgenloser ist die Therapie. Folgende Möglichkeiten gibt es:
  • Operative Entfernung; Plastische Chirurgie
  • Vereisung mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie)
  • Strahlentherapie mit Röntgenoberflächenbestrahlung
  • Lokale Chemotherapie mit einem auf die Haut aufgetragenem Medikament
Auch wenn Basaliome so gut wie nie Tochtergeschwülste (Metastasen) ausbilden, so sind es doch bösartige Tumore, die behandelt werden müssen. Unbehandelt können Basaliome ungehindert weiter wachsen und benachbarte Organe wie Augen, Nase, Mund, aber auch Blutgefäße und Nerven zerstören. Die Heilungsraten für primäre Basaliome liegen unabhängig von der angewandten Methode zwischen 95 und 100 %. Jeder Patient mit einem Basaliom hat ein statistisch erhöhtes Risiko einen zweiten Tumor zu bekommen. Deshalb sind engmaschige Kontrollen sehr wichtig.
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