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Erkrankungen der Haut, Haare und Nägel. |
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Informationen zum Thema Lipome
Ursache
Die Ursache für das Entstehen von Lipomen ist nicht
vollständig geklärt. Die Veranlagung für Lipome scheint erblich zu
sein. Kleinere Verletzungen können das Wachstum fördern. Lipome sind
keine Folge von Übergewicht.
Symptome
Nicht schmerzhafte, verschiebliche Knoten unter der Haut.
Erste Maßnahmen
In aller Regel keine Maßnahmen erforderlich.
Besonderheiten
Lipome sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumore.

©
Rassner, Dermatologie - Lehrbuch und Atlas
Beschreibung
Lipome sind gutartige Tumore der Fettzellen (Fettgewebsgeschwulst).
Sie treten vor allem in der fettreichen Unterhaut auf, gelegentlich aber auch im Fettgewebe
innerer Organe (z. B. Herz, Gehirn, Lunge). Lipome des
Unterhautfettgewebes erscheinen als walnuss- bis fußballgroße,
verschiebliche Knoten direkt unter der Haut. Häufigster Sitz dieser
Lipome sind Schultern, Rücken, Arme und Beine. Von außen fühlen sich
Fettgewebsgeschwulste weich, gummihaft an.
Lipome sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumore. Sie erscheinen meist um das 30. Lebensjahr.
Sind Lipome gefährlich?
Nein, Lipome verursachen nur in Ausnahmefällen Schmerzen oder ernste
Probleme. In der Regel gibt es deshalb keine medizinische Veranlassung
für das Entfernen eines Lipoms. Solange ein Lipom keine Beschwerden
verursacht und kosmetisch als nicht störend empfunden wird, kann es
unbehandelt bleiben.
Bösartige Tumore der Fettzellen nennt man
Liposarkome. Diese entwickeln sich nicht aus Lipomen.
Wie werden Lipome behandelt?
Verursachen Lipome Beschwerden, oder werden sie als kosmetisch störend
empfunden (z. B. im Gesicht) werden sie unter lokaler Betäubung
operativ entfernt. Dazu reicht meist ein kleiner Hautschnitt.
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