Definition
Harmlose, etwa stecknadelkopfgroße weiße Knötchen, die vor allem im Gesicht (Region um die Augen, Wangen oder Schläfen) auftreten. Es handelt sich dabei um kleine Zysten, die mit Hornmaterial gefüllt sind. Man bezeichnet Milien umgangssprachlich auch als Hautgries oder Hirsekörner.
Ursache
Weshalb Milien entstehen ist unklar. Man beobachtet jedoch eine familiäre Häufung.
Symptome
Milien treten spontan auf und haben keinen Krankheitswert. Betroffen sind insbesondere junge Frauen und ältere Menschen, aber auch bei Babys und Kleinkindern können Milien auftreten. Bei letzteren bilden sich die Milien in der Regel von selbst wieder zurück.
Erste Maßnahmen
Nicht notwendig. Falls die Knötchen ein kosmetisches Problem darstellen, können sie entfernt werden.
Therapie
Sowohl Kosmetikerinnen als auch Hautärzte können die Knötchen entfernen. Dabei werden die Milien durch Anritzen mit einem kleinen Messer oder einer Nadel geöffnet und der Inhalt herausgedrückt. Milien in Augennähe sollten durch einen Hautarzt entfernt werden. Zum Teil werden auch Laserbehandlungen zum Öffnen der Milien eingesetzt. Vorbeugende Maßnahmen gibt es nicht.