Aktuelles 
Hautarztsuche 
Infozentrum Allergie 
Infozentrum Haut 
Tätigkeitsbereich Hautarzt
Erkrankungen
Wissenswertes
Patientenlexika
Häufig gestellte Fragen
Melanom-Risiko
Salben, Cremes und mehr...
Selbsthilfe-Organisationen
Messe 
Informationen zu
Erkrankungen der
Haut,
Haare,
Nägel
finden Sie hier »
Zur
Behandlung
von
trockener
Haut
mehr »
Suche: Newsletter Kontakt
Seite weiterempfehlen | Druckversion

Erkrankungen der Haut, Haare und Nägel.

Bitte wählen Sie das gewünschte Thema aus:
A-J K-O P-Z
Akne
Aktinische Keratosen
Allergie
Altersflecken
Austrocknungsekzem
Basaliom
Blutschwämmchen
Borreliose
Dermatomyositis
Diabetisches Fußsyndrom
Ekzeme
Epidermolysis bullosa
Erysipel (Wundrose)
Erythropoetische Protoporphyrie (EPP)
Flöhe
Furunkel und Karbunkel
Fußpilz
Grönblad-Strandberg-Syndrom
Gürtelrose
Haarausfall
Hautmilzbrand
Hämochromatose
Herpes simplex
Herpes zoster
Heuschnupfen
Hirsutismus
Hühneraugen
Hyperhidrose
Ichtyose (Ichthyosis)
Impetigo
Juckreiz
Kaposi Sarkom
Kleienpilzflechte
Kopfpilz
Kopfschuppen
Krätze
Läuse
Lichen Ruber Planus
Lichtdermatosen
Lichturtikaria
Lipome
Lupus Erythematodes
Mallorca-Akne
Masern
Melasma
Melanom
Milien
Morbus Darier
Morbus Fabry
Nävi (Muttermale, Sommersprossen & Co)
Nagelerkrankungen
Nagelpilz
Nesselsucht
Neurodermitis
Periorale Dermatitis
Perlèche (Faulecken)
Photoallergische Lichtdermatosen
Phototoxische Lichtdermatosen
Pilzerkrankungen
Pityriasis rosea (Röschenflechte)
Polymorphe Lichtdermatosen
Psoriasis (Schuppenflechte)
Psoriasis-Athritis
Raynaud-Syndrom
Ringelröteln
Röteln
Rosazea
Seborrhoisches Ekzem
Sklerodermie
Sonnenallergie
Sonnenbrand
Spinaliom
Trockene Haut
Trombidiose
Ulcus cruris
Urtikaria
Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)
Warzen
Windeldermatitis
Windpocken
Xeroderma Pigmentosum (XP)
Zecken
Informationen zum Thema Trockene Haut

Trockene Haut

Ursachen
Die Ursachen für die Entstehung trockener Haut sind vielfältig. Individuelle Veranlagung, der natürliche Alterungsprozess sowie Umwelteinflüsse wie z.B. trockene Heizungsluft, Winterwetter, übermäßige Sonneneinstrahlung und häufiges Baden oder Duschen können die Haut austrocknen.

Trockene Haut kann zudem ein Symptom von inneren Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) oder Hauterkrankungen wie z.B. der Neurodermitis (Atopisches Ekzem) oder der Schuppenflechte (Psoriasis) sein. Hier sind Fehlfunktionen im Aufbau der oberen Hautschicht (z.B. zu geringe Produktion bestimmter Hautfette (Lipide), Mangel an hauteigenen Feuchthaltefaktoren) für die Austrocknung der Haut verantwortlich. Die gestörte Lipidzusammensetzung und der Mangel an Feuchthaltefaktoren führt zu einer verminderten Wasserbindung in der Haut. Dadurch nimmt die Hautelastizität ab und bei Belastung der Haut durch berufliche Schadstoffe oder bereits durch übermäßigen Gebrauch von Wasser und waschaktiven Substanzen (Detergenzien) wird die Barrierefunktion der Haut leicht gestört. Die Haut verliert mehr Feuchtigkeit (der sogenannte transepidermale Wasserverlust ist erhöht), wird durchlässiger für Schad- und Reizstoffe und es kann sich ein
irritativ-toxisches Ekzem entwickeln. Bei Kontakt mit allergenen Substanzen kann sich zudem leicht ein allergisches Kontaktekzem entwickeln.

Symptome und Verlauf
Bei trockener Haut sind Hautelastizität und Flexibilität deutlich verringert, die Haut ist rau und schuppig. Häufig treten Spannungsgefühl und Juckreiz auf.

elektronenmikroskopische Aufnahmen
 gesunde Haut trockene Haut  
 gesunde Haut
trockene Haut 

Wenngleich trockene Haut keine bedenkliche Erkrankung darstellt, kann der Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen erheblich sein. Zudem kann die erhöhte Anfälligkeit der Haut gegenüber äußeren Irritantien (z.B. Reinigungs- und Putzmittel) und Allergenen bei häufigem Kontakt mit diesen Substanzen zu einem chronischen Ekzem und unter Umständen zur Berufsunfähigkeit führen.

Weitere Informationen

Die äußere Schicht der Haut, die Hornschicht besteht aus Lipiden und verhornten, toten Hautzellen (Korneozyten). Diese Hautschicht dient als Barriere vor einem übermäßigen Wasserverlust und vor dem Eindringen von schädlichen Substanzen aus der Umwelt. Der Aufbau der Hornschicht wird schematisch als „Backstein und Mörtel-Modell“ beschrieben. Die „Backsteine“ sind die verhornten, toten Hautzellen; die Lipide zwischen den Zellen der „Mörtel“.

Jeder Reinigungsvorgang kann die Haut schädigen. Gesunde Haut kann dies jedoch schnell kompensieren. Übermäßig betrieben, kann die Hautreinigung jedoch zur Austrocknung führen. Insbesondere alkohol-(ethanol-)haltige Gesichtswasser oder Seifen und Detergentien führen zu einer Entfettung der Haut. Auch ungeeignete Pflegeprodukte können den Hautzustand negativ beeinflussen.

Bei trockener Haut ist die Zusammensetzung der Hautlipide verändert und der Lipidgehalt der Haut verringert. Durch Zuführung von Lipiden in Form von Cremes, Salben oder Ölbädern (z.B. Balneum® Hermal), kann die Hautbarrierefunktion stabilisiert werden.

Weiterhin sind für die Elastizität der Haut und die Barrierefunktion die natürlichen Feuchthaltefaktoren (engl. natural moisturising factors = NMF) wichtig. Diese Substanzen binden Wasser in der Haut. Dadurch regulieren sie den Feuchtigkeitsgehalt (die Hydratation) der Hornschicht. Einer dieser natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut ist Harnstoff (Urea). Im Vergleich zu gesunder Haut ist der Gehalt an Harnstoff bei trockener Haut deutlich vermindert:

Gesunde Haut: 30 mg/ 2,5 cm2
Trockene Haut: 15 mg/ 2,5 cm2
Neurodermitis: 4 mg/ 2,5 cm2
 
Durch Anwendung von 5-10%igen Harnstoff-Cremes oder Salben (z.B. Optiderm®, Basodexan®) wirkt man diesem Mangel entgegen und erhöht die Wasserbindungskapazität der Haut, wodurch die Barrierefunktion ebenfalls gestärkt wird.

Therapie
Ziel der Therapie ist es, die fehlenden Lipide und Feuchthaltefaktoren zu ersetzen,  und den Hautzustand zu normalisieren. Es gibt eine große Anzahl von Pflegeprodukten, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden. Um einen dauerhaften Effekt zu erzielen, ist eine regelmäßige Anwendung wichtig. Es sollten daher Präparate angewendet werden, die als angenehm empfunden werden.

Zudem ist es sinnvoll, zusätzliche austrocknende Faktoren, wie ausgedehnte und besonders heiße Dusch- oder Wannenbäder oder klimatisierte Räume mit geringer Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.

Tipps
  • Eine regelmäßige Hautreinigung ist wichtig, um Schmutz und Schweißreste von der Haut zu entfernen. Bei trockener Haut sollten allerdings nur milde Reinigungsprodukte verwendet werden.
  • Die Badewassertemperatur sollte nicht zu heiß sein. Ideal sind Temperaturen zwischen 32 und 35 Grad Celsius. Rückfettende Ölbäder sind Mittel der Wahl. Schaumbäder sind zu vermeiden.
  • In der Winterzeit (kalte, trockene Luft) empfiehlt es sich, fettreichere Zubereitungen wie z.B. W/O-Emulsionen (Emulsionen auf Wasser-in-Öl Basis) oder wasserfreie Zubereitungen als Hautschutz anzuwenden. Eventuell die fettreichere Nachtcreme auch tagsüber verwenden.
  • Intensive Sonnenbäder vermeiden, da UV-Strahlung die Haut zusätzlich austrocknet.
  • Achten Sie auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr und trinken Sie ausreichend Wasser.
  • Sind besonders die Hände betroffen und muss mit irritierenden Substanzen - u.a. Reinigungs- und Putzmittel, Schmierstoffe, Mörtel - gearbeitet werden, empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen.
Seite weiterempfehlen | Druckversion
Sitemap | Disclaimer | Impressum | Kontakt | Mediadaten
© 2001 - 2010 hautstadt.de
Benutzername:
Passwort:
hautstadt-Passwort
vergessen?
hautstadt-Passwort
beantragen
DocCheck®-Passwort
vergessen?
DocCheck®-Passwort
beantragen
Der Nächste,
bitte ...
Hier finden
Sie den
Hautarzt
in Ihrer
Nähe
Hier geht es zur
Hautarztsuche
»