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Vitiligo
(Weißfleckenkrankheit)
Ursache
Vitiligo ist eine Erkrankung der pigmentbildenden Zellen (= Melanozyten) der Haut. Die Ursache ist nicht geklärt. Neben anderen Theorien wird hauptsächlich eine Autoimmunreaktion als Ursache diskutiert. Die Erkrankung führt letztlich dazu, dass Melanozyten zugrunde gehen.
Der Haut fehlt in den betreffenden Arealen das Hautpigment.
Symptome
Typisch sind scharf begrenzte kalkweiße, depigmentierte Flecken (Makula), die über den Körper verteilt auftreten können. Bei weiteren Formen können z.B. Hände und Gesicht depigmentiert sein oder es können Makulae über den ganzen Körper verstreut vorkommen. Bei einer Depigmentation von über 80% der Hautoberfläche spricht man von einer universellen Vitiligo.
Erste Vitiligoflecken finden sich oft in der Genital - und Analregion. Die Haare sind in ca. 30% der Fälle mitbetroffen, es resultieren weiße Haarbüschel (sog. Poliosis).
Erste Maßnahmen
Diagnose durch den Hautarzt/ die Hautärztin. Es existieren zahlreiche andere Hauterkrankungen, die zu einem Pigmentschwund führen können.
Besonderheiten
Bei etwa einem Drittel der Betroffenen besteht ein Pigmentverlust im Bereich der Netzhaut des Auges, meist ohne Auswirkungen auf das Sehvermögen.
Viligo ist in etwa 30% der Fälle mit Autoimmunerkrankungen assoziiert, z.B. bestimmten Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Myasthenie und anderen. Eine internistische und augenärztliche Untersuchung ist angezeigt.
Epidemiologie:
Etwa 1% der Gesamtbevölkerung erkrankt an Vitiligo. Bei etwa einem Drittel der Erkrankten ist eine familiäre Häufung vorhanden.
Die Vitiligo kann in jedem Lebensalter auftreten, ist aber am häufigsten bei jüngeren Menschen (um das 20. Lebensjahr). Der Verlauf ist nicht vorhersehbar. Nur selten kommt es zur spontanen Rückbildung.
Therapie:
Ziel der Therapie ist die Repigmentierung der betroffenen Hautareale. Die kosmetischen Störungen können auch zu psychischen Problemen führen. Deshalb sollte das intensive Gespäch mit dem Hautarzt gesucht werden. Ein Allheilmittel wurde zwar noch nicht gefunden, aber es gibt mehrere Therapiemöglichkeiten wie die Photochemotherapie, Medikamente oder auch chirurgische Maßnahmen.
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