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Cellulite

Cellulite - ein Thema, das ca. 80 % der Frauen über 30 Jahre in Deutschland beschäftigt und sie veranlasst, viel Geld und Zeit in diverse Behandlungsverfahren zu investieren. Für alle, die unter diesem unerwünschten Erscheinungsbild der Haut leiden und sich in der Flut der Informationen und angebotenen Pflege- und Hilfsmittel nicht mehr zurecht finden, soll dieser Artikel einen Überblick bieten. Berichtet wird über die Ursachen und die Entstehung der Cellulite, ihre Symptome sowie mögliche Behandlungs- und Vorbeugemaßnahmen.

Die Cellulite ist die Bezeichnung für eine nicht-entzündliche, konstitutionell bedingte Schwächung der kollagenen und elastischen Fasern des subkutanen Bindegewebes. Sie stellt einen Hautzustand und keine Erkrankung dar, da sie keinerlei Entzündungsgeschehen beinhaltet. Als Synonyme werden Zellulite, Orangenhaut, Matratzenphänomen, Dermopanniculosis deformans oder Status protrusus cutis verwendet.
Nicht zu verwechseln ist der Begriff "Cellulite" mit dem im englischen Sprachgebrauch verwendeten und teilweise eingedeutschten Begriff "Cellulitis". Die Cellulitis beschreibt eine bakterielle Infektion der Unterhaut und des Unterhautfettgewebes und verweist auf eine schwere Krankheit.

Die Cellulite hingegen ist ein rein kosmetisches Problem, das auch an Oberarmen und am Bauch auftritt, insbesondere aber an Oberschenkeln, Gesäß und Hüften zu finden ist. Symp-tomatisch zeichnet sie sich dort durch ein Nebeneinander von Vorwölbungen und Dellen an der Hautoberfläche aus. Dieses genoppte Aussehen kann eine netzartige Oberflächenstruktur ("Matratzenphänomen") bzw. ein trichterförmiges Bild ("Orangenhaut") durch Einziehungen und erweiterte Öffnungen von Haarwurzelscheiden (Haarfollikeln) haben.

Ursache und Entstehung der Cellulite
Die Haut setzt sich aus drei Schichten zusammen. Unter der oberen Schicht, der Oberhaut (Epidermis), befinden sich die Bindegewebsschichten Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subkutis). Die Cellulite hat ihre Ursache in der Subkutis bzw. im subkutanen Bindegewebe und ist eine typisch weibliche Erscheinung. Dass sie bei Männern kaum zu finden ist, liegt in erster Linie an der unterschiedlichen genetischen Veranlagung und Struktur insbesondere des Bindegewebes beider Geschlechter.
Die Unterhaut besteht zu einem großen Teil aus Fettzellen (Lipozyten), die zu unregelmäßigen Fetteinlagerungen zwischen den Bindegewebsfasern führen. Während die Lipozyten bei Männern als kleine Fettkammern erscheinen, können sie bei Frauen um einiges größer werden und sich für die Fettspeicherung zu großen, runden Behältern ausbilden.
Beim Mann wird die Fettschicht unter der Haut von zahlreichen Bindegewebsschichten kreuz und quer stabil vernetzt. Die Frau dagegen zeigt ein Muster unterbrochener Bindegewebszüge, die parallel nebeneinander unter der Dermis gelagert sind. Dadurch ergibt sich eine entsprechend hohe Dehnungsfähigkeit, wie sie beispielsweise während der Schwangerschaft benötigt wird. Kommt es nun zu Fettablagerungen in der weiblichen Subkutis, füllen sich die Fettzellen prall und verformen die Zellwände. Die Zellen klumpen zusammen und quellen zwischen den Bindegewebssträngen hindurch. Folge dieser Quellung sind Wölbungen und Vertiefungen an der Hautoberfläche, die als Matratzenmuster bzw. Orangenhaut  wahrgenommen werden.

Durch die Volumenzunahme der Fettzellen ergibt sich ein weiteres Problem: Die großen Fettzellen klemmen Mikrogefäße (Arterien, Venen, Lymphe) ab und führen dadurch zu einer Verminderung des Blut- und Lymphabflusses. Wasser wird in das umliegende Gewebe abgepresst. Die Ansammlung der Gewebsflüssigkeit lässt die Haut zusätzlich anschwellen, und die eingeschränkte Blutzufuhr führt zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels. Folge ist ein deutlicher Mangel an Nährstoffzufuhr und Giftabtransport, was eine normale zelluläre Funktion beeinträchtigt. Zudem konnte in Cellulitearealen eine Ansammlung von Proteoglykanen festgestellt werden, die über eine hohe Wasserbindungskapazität verfügen und die Wasseransammlung zusätzlich erhöhen.
Da die Cellulite durch das Zusammenspiel von Fettzellen und Bindegewebe zustande kommt, begünstigt eine Gewichtszunahme bzw. Übergewicht die Entstehung großer Fettzellen und damit auch die Manifestation einer Cellulite. Ihre eigentliche Ursache aber ist in der Struktur und Elastizität des Bindegewebes zu finden. So spielen für ihre Entstehung alle Faktoren eine Rolle, die sich insbesondere auf das Bindegewebe auswirken. Dazu gehört auch eine genetisch bedingte Veranlagung zu schwachem Bindegewebe, wodurch sich erklären lässt, dass durchaus auch schlanke Frauen unter dieser Hauterscheinung leiden.
Auch Östrogen spielt eine Rolle bei der Ausprägung der Cellulite, die sich immer dann ausbilden kann, wenn Hormone besonderen Einfluss haben wie in den Wechseljahren, in der Schwangerschaft oder Pubertät. Letztere ist ein Indiz dafür, dass es nicht zwingend eine Frage des Lebensalters ist, sondern auch jüngere Frauen von den unschönen Hautveränderungen betroffen sein können.

Kurz gesagt: Die Cellulite kommt durch prall gefüllte Fettzellen zustande, die durch das Bindegewebe nicht in der unteren Hautschicht zurückgehalten werden können und an die Hautoberfläche gelangen. Verursacht wird dies durch die hormon-, alters- und anlagebedingte sowie geschlechts- und gewichtsspezifische Binnenstruktur von Haut und Unterhaut.
Faktoren wie Stress, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Antibabypille, Krampfadern, Lymph- und Venenstauungen sowie Bewegungsarmut und zusätzliche Belastungen und Dehnungen der Haut wie in der Schwangerschaft begünstigen den Prozess.


Schweregrade
Die Einteilung der verschiedenen Stadien einer Cellulite erfolgt über die Beurteilung des Hautreliefs an Gesäß und Oberschenkeln und ergibt vier Schweregrade:
Stadium 0: glatte Haut, im Kneiftest kein Matratzenphänomen und keine Orangenhaut
Stadium I: glatte Haut im Liegen und Stehen; Orangenhaut nur durch sog. Kneiftest auslösbar
Stadium II: glatte Haut im Liegen;  Manifestation im Stehen und positives Matratzenphänomen
Stadium III: Manifestation im Liegen und Stehen

Behandlungsmethoden/ Therapie
Betrachtet man die Ursachen für Cellulite, so wird deutlich, dass es sich um ein multifaktori-elles Geschehen handelt, das durch die anatomische Struktur der Hautschichten und Einfluss der Geschlechtshormone bestimmt wird. Da sich diese geschlechtsspezifischen und genetischen Veranlagungen nicht ändern lassen, ist eine Behandlung der Ursachen und eine endgültige Lösung des Problems kaum möglich.
Als Behandlungskonzept ist hauptsächlich die Kräftigung und Stärkung des Bindegewebes und Reduktion der Fettmassen anzustreben. Zudem ist es natürlich sinnvoll, eine Verfeinerung des Hautbildes zu erzielen, die Zirkulation zu verbessern und damit die Stauungen zu eliminieren.
Angeboten werden zahlreiche Methoden, Verfahren und Präparate, die die Bekämpfung der Cellulite anstreben. Viele von ihnen entfalten ihre Wirkung in der oberen Hautschicht und bewirken damit in erster Linie eine Verbesserung der Hautoberfläche. Es gibt aber auch Verfahren, die in den tieferen Hautschichten wirken und einen Einfluss auf das Fettgewebe bzw. die Wasserretention nehmen sollen. Wie die gängigen Mittel und Methoden wirken und was von ihnen zu halten ist, soll im folgenden aufgezeigt werden.


Oberflächliche Anwendungen zur Verbesserung des Hautreliefs

· Cremes/ Salben/ Gele
Bei den meisten der im folgenden erwähnten Wirkstoffe ist bislang eine Wirkung auf die Cellulite nicht nachgewiesen. Das Problem besteht darin, dass sie nicht in die Unterhaut vordringen können, um dort ihre Wirkung auf die Fettzellen bzw. das Bindegewebe zu entfalten. Diese Substanzen haben in erster Linie eine entschlackende und straffende Wirkung in den oberen Hautschichten und können bei regelmäßiger Anwendung ein feineres Hautbild erzielen. In den zahlreichen Präparaten zum Auftragen auf die Haut finden sich unterschiedliche Wirkstoffe, die meist als Kombination angeboten werden.
Zu den Hauptwirkstoffen gehören Koffein, Ruskogenin, Rutin, Aescin und Ginkgo biloba, die durch Erhöhung der Mikrozirkulation zu einer Verbesserung des Hautreliefs führen.
Lokal aufgetragene Glukosefänger wie Theophyllin sollen die Speicherung von Lipiden in Fettzellen verzögern, bewirken aber nach neueren Studien keine nachweisliche Cellulite-Reduktion.
Auch Retinoide (Vitamin A-Derivate) wie Retinol sowie Alpha-Hydroxy Säuren (Lactatsäure, Glykolsäure), die sog. Fruchtsäuren, konnten bisher in keiner Studie als nützliche Cellulitemittel bestätigt werden.

· Peeling
Peelings, die mit organischen Säuren wie Fruchtsäure oder Salizylsäure arbeiten, tragen die obere Hautschicht ab und führen zu ihrer Erneuerung. Es kommt zu einer Verbesserung und Förderung der Durchblutung, ein Einfluss auf die Fettzellen bleibt jedoch aus.

· Bäder/ Salzbäder/ Körperöle
Auch Meeressalz- und Algenbäder unterstützen das Lösen von Schlacken und aktivieren die Durchblutung. Als begleitende Behandlung kann die Hautpflege durch Einmassieren ausgewählter Öle in die noch feuchte Haut unterstützt werden. Rosmarin beispielsweise fördert das Durchbluten und Entschlacken der oberen Hautschicht.

· Bürsten der Haut
Das Bürsten der Haut führt ebenfalls zum mechanischen Abtragen alter Hautschichten und verbessert durch den Massageeffekt die Mikrozirkulation und Durchblutung sowie die Erneuerung des Gewebes.


Massagen zur Entfernung interstitieller (in den Zellzwischenräumen eingelagerter) Flüssigkeit

· Körperhüllen/ Wickeltechnik/ Packungen
Bei diesen Verfahren wird der gesamte bzw. Teile des Körpers in Binden eingehüllt, die mit Kräuterextrakten, Lotionen oder Cremes durchtränkt sind. Durch die Kompression des Körpers kommt es zu einem Flüssigkeitsverlust, der durch kurzfristige Abnahme der Körperfülle auf eine vermeintliche Befundverbesserung schließen lässt. Eine Fettabnahme oder gar Reduktion der Cellulite-Erscheinung wird auf diesem Wege nicht erzielt.

· Kompressionsstrumpfhosen/ Anti-Cellulite-Strumpfhosen
Bei regelmäßiger Anwendung der Kompressionsstrumpfhose soll eine Wasserspeicherung der Fettzellen vermindert werden. Auch bieten einige Hersteller inzwischen Strumpfhosen an, die mit Theophyllin-Acetat getränkt sind (s. oben). Die Wirkung dieser Verfahren ist aber noch umstritten.

· Massage
Die Massage dient der Verbesserung der Zirkulation und des Lymphabflusses. Muskuläre Spasmen und Gewebsadhäsionen werden verringert, die Durchblutung wird gesteigert und eine Entfernung interstitieller Flüssigkeitsansammlungen wird erreicht.

· Lymphdrainage
Hierbei handelt es sich um eine spezielle Massageform, die entlang der Lymph- und Venengefäße durchgeführt wird und damit den Abfluss und die Eigenaktivität fördert. Auch bei dieser Methode kommt es nur zu einer Verbesserung der Zirkulation, nicht aber zu einer Beseitigung des Fettdepots.
· Endermologie/Subdermaltherapie
Diese auch als Saugwellenmassage bezeichnete Therapie ist eine physikalische Behandlungsmethode, die ein besonderes Massagemuster mit einem Sogeffekt verbindet und bis in sehr tiefe Schichten des Gewebes vordringt. Durch spezielle Massagerollen, die mit einem Ansaugsystem kombiniert sind, entsteht bei der Behandlung eine Welle auf der Haut, die ein- und ausgerollt wird. Dadurch wird die Haut bis zur Subkutis konstant und präzise durchgewalkt.
Dieser intensive Massageeffekt erzielt zunächst eine Kräftigung des Bindegewebes sowie eine Auflockerung der Subkutis. Es kommt zu einer Abnahme der Viskosität der subkutanen Fettschicht. Nach Entstauung und Drainage des Fettgewebsödems wird die Durchblutung der tiefen Hautschichten gefördert und der lymphatische und venöse Kreislauf angeregt. Die resultierende Ausscheidung übermäßiger Flüssigkeit und Abbauprodukte führt zu einer Verbesserung der allgemeinen zellulären Funktion, die Kollagen- und Elastinproduktion steigt und die Haut wird glatt, geschmeidig und sanft.
Die Endermologie bewirkt somit einer Stoffwechselsteigerung des relativ inaktiven Gewebes und damit einen Fettabbau aus den Problemzonen.


Angriff der Fettstruktur

· Mesotherapie
Bei dieser Behandlungsmethode kommt es zu einer Synthese aus Neuraltherapie, Akupunktur und Arzneimitteltherapie. Mittels steriler Mikroinjektionen werden Depotmischungen entstauender, gefäßaktiver, venenstärkender und Fettstoffwechsel-fördernder Medikamente in äußerst geringer Dosierung in die Unterhaut eingebracht. Durch intensivierte Blut- und Lymphzirkulation, Gewebeentschlackung und -regeneration wird ohne operativen Eingriff ein verbessertes Erscheinungsbild erreicht.

· Liposuktion/ Liposculpturing/ Lipoplastik/ Fettabsaugen
Diese Methoden beinhaltet ein chirurgisches Entfernen des Fettgewebes an den Problemzonen. Über kleine, nur wenige Millimeter große Hautschnitte wird eine Metallkanüle, die an eine Vakuumabsaugpumpe angeschlossen ist, ins Fettgewebe eingeführt. Durch den erzeugten Unterdruck lässt sich Fettgewebe absaugen und damit Fettpölsterchen oder unästhetische Fettansammlungen reduzieren. Der Effekt hält ca. 12 Monate und wird ggf. in Kom-bination mit Ultraschall durchgeführt, der das Fettgewebe zerstören soll. Dieses invasive Verfahren dient hauptsächlich zur Entfernung der Reservefettschicht und Verschönerung der Körpersilhouette, wird aber kaum im Bereich der subkutanen Fettschicht durchgeführt. Durch Abnahme des Depotfettes kann der Befund durchaus abgemildert werden, jedoch kann die Cellulite aufgrund der Bindegewebsstruktur noch weiterbestehen.

· Cellulipolyse/ Reizstrombehandlung
Durch die Cellulipolyse kommt es zu einer Aktivierung des Stoffwechsels der Fettzellen mittels elektrischem Strom. Auf das Fettgewebe wirkt Gleichstrom ein, durch den die Durchlässigkeit der Zellwände steigt. Nach Flüssigkeitsverschiebung aus den Zellen in die Zellzwischenräume kommt es zu einer Verkleinerung der Fettzellen und zur Ausscheidung der Flüssigkeit.

· Elektrotherapie
In manchen Fällen werden seit langem Elektrische Muskuläre Stimulatoren, sog. EMS-Geräte zur Reduktion des Körperumfanges, Gewichtsabnahme, Cellulitis-Reduktion und nicht chirurgischen Gesichtsstraffung benutzt. Offizielle Stellen (z. B. Food and Drug Administration, USA) halten die Verfahren bzw. Geräte für unwirksam und zum Teil unzulässig.

· Hormone
Da Hormone einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Cellulite-Entstehung leisten, soll durch lokale Anwendung der Vorstufe aller Sexualhormone DHAE (Dehydroepiandrosteron) eine Beeinflussung der Fettstruktur erzielt werden. Erwartet wird eine Verringerung der weiblichen Fettpolster durch Modifikation der Fettläppchenstruktur zur männlichen Struktur. Auch hier ist bislang der Wirksamkeitsnachweis durch entsprechende Studien ausgeblieben.


Gewichtsreduktion und Sport

Die beiden Methoden, die den deutlichsten Effekt auf die Reduktion einer Cellulite nehmen können, sind Gewichtsreduktion und körperliche Bewegung. In dieser Kombination können beide die Fettreserven effektiv reduzieren und zu einer Verkleinerung der Fettzellen führen. Unabdingbar allerdings sind dabei Geduld und Ausdauer, da das Fettdepot aus Oberschenkeln und Gesäß bei Frauen als letzte Reserve abgebaut wird.
Trotz allgemeiner Gewichtsreduktion und Sport kann Cellulite weiterbestehen, jedoch verbessert und verlangsamt eine gesunde Lebensweise die Ausprägung einer Cellulite deutlich.

· Ernährung
Nicht nur für die Behandlung einer Cellulite, sondern für alle Funktionen des Organismus ist das richtige Körpergewicht von grundlegender Bedeutung.
Prinzipiell sollte das Gewicht im Normalzustand gehalten oder dahingehend reduziert werden. Eine erforderliche Gewichtsabnahme bzw. Entschlackung kann mit Hilfe einer Diät erreicht werden, die jedoch nicht radikal, sondern sanft erfolgen sollte. Letzteres verhindert eine übermäßige Erschlaffung der Haut und bewirkt eine nachhaltigere Gewichtsstabilität.
Grundlegend ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die Übergewicht abbauen bzw. das Normalgewicht erhalten kann. Erreicht wird dies durch Verzicht auf überflüssiges Fett, Kaffee, schwarzen Tee, Alkohol und Nikotin, durch Salz- und Zuckerreduktion und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Mineralwasser und Kräutertees. Die Mahlzeiten sollten in sechs bis acht kleineren Portionen über den Tag verteilt werden und aus gesunder Vollwertkost mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen in Form von Obst, Gemüse, Salaten sowie viel Protein (mageres Fleisch, Geflügel, Fisch) bestehen.

· Sport/ Bewegung/ Gymnastik
Entscheidend für die Straffung des Gewebes und auch zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion ist eine regelmäßige sportliche Betätigung, d. h. lieber 2- 3 x wöchentlich eine kürzere Zeitspanne als nur 3 x pro Monat sehr intensiv trainieren. Mit zielgerichteter Gymnastik und entsprechenden Muskelübungen kann der Muskelaufbau und damit die Stärkung des Bindegewebes gefördert werden. Kombiniert werden sollte die Gymnastik mit Ausdauersportarten zum Fettabbau (Laufen, Schwimmen, Radfahren), um einen anhaltenden Effekt erzielen zu können.


Vorbeugung
Aus den oben diskutierten Verfahren und Methoden zur Minderung der Cellulite-Erscheinungen kann man auch Verhaltensweisen ableiten, die ihr Entstehen verhindern bzw. je nach körperlicher Veranlagung die Ausprägung verlangsamen oder weniger intensiv gestalten.
Auch für die Vorbeugung sind alle bindegewebsstraffenden und fettreduzierenden Maßnahmen sinnvoll. Das bedeutet, dass mit einer gesunden Ernährung das Normalgewicht erreicht und erhalten werden sollte. Auch sportliche Aktivität sollte regelmäßig auf dem Terminkalender stehen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Muskulatur zu beanspruchen. Zusätzlich tragen bequeme, nicht einengende Kleidungsstücke, Saunabesuche, Massagen und Wechselduschen ihren Teil zu einer schönen und gesunden Haut auch in vermeintlichen Problemzonen bei.

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