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Dies wird von einem Hautarzt mit Hilfe eines Epikutan-Tests geprüft. Hierzu
werden die fraglichen Substanzen in Kontakt mit der Haut gebracht. Eine
Testung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn die Haut des
Testareals seit mindestens einer Woche gesund, unbehandelt, sauber und
nicht gebräunt ist. Substanzen, die als Allergie-Auslöser bekannt sind,
stehen dem Hautarzt als standardisierte Testsubstanzen zur Verfügung.
Häufig ist zusätzlich die Prüfung der individuellen Produkte
erforderlich. In speziellen Testpflastern werden diese Stoffe dann
vornehmlich auf dem Rücken aufgebracht. Nach 1 oder 2 Tagen werden die
Pflaster entfernt. An der Kontaktstelle entwickelt sich eine Entzündung
(Rötung, Papeln, Bläschen). Der Hautarzt wird bei den weiteren
Ablesezeitpunkten eindeutig feststellen, ob es sich um eine allergische
Reaktion oder um eine Reizung der Haut handelt. Selten kommt es erst
nach mehr als einer Woche zu einer Hautreaktion.
Die
Ergebnisse der allergologischen Testung werden in einen Allergie-Pass
eingetragen. Diese Allergie-auslösenden Substanzen sind konsequent zu
meiden. Um für den Verbraucher Transparenz zu schaffen, mit welchen
Stoffen er in Kontakt kommt, müssen alle Inhaltsstoffe eines
Kosmetikums auf der Verpackung angegeben werden. Die Reihenfolge der
Inhaltsstoffe richtet sich nach der in dem Produkt enthaltenen Menge.
Der Stoff mit dem höchsten Anteil wird zuerst genannt, Stoffe mit
geringen Anteilen zuletzt. Die Kennzeichnung folgt der sogenannten INCI-Deklaration. INCI ist die Abkürzung für International Nomenclature Cosmetic Ingredients.
Diese Bezeichnungen weichen häufig von den üblichen chemischen Namen
ab. Der INCI-Name für das Konservierungsmittel Propyl-4-hydroxybenzoat
ist z.B. Propylparaben. Ein Mix aus Duftstoffen wird unter der
INCI-Bezeichnung „Parfum“ angegeben. Einzelne Duftstoff-Komponenten,
die besonders häufig Allergien auslösen, müssen seit einiger Zeit
zusätzlich auf der Verpackung eines kosmetischen Produktes angegeben
werden.
Lassen Sie sich
nicht durch Hinweise fehlleiten wie "dermatologisch getestet",
"hypoallergen", "duftfrei" oder "für Allergiker geeignet". Man darf
wohl voraussetzen, dass für Produkte, die diese Hinweise tragen, nur
solche Inhaltsstoffe ausgesucht wurden, von denen bekannt ist, dass sie
bisher nie oder sehr selten Kontaktallergien ausgelöst haben.
Sicherlich hat der Hersteller solche Produkte auch einer besonderen
Prüfung unterzogen. Sie können aber aus diesen Hinweisen nicht
schließen, dass "Ihr" Allergen in diesem Produkt nicht enthalten ist.
Prüfen Sie daher immer die Inhaltsstoffangaben. |
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