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Hauterkrankungen
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Informationen zum Thema Altersflecken (Lentigines seniles, Lentigines solares)
Ursache
Im Laufe der Jahre wird die Haut immer wieder der Sonne ausgesetzt. Dadurch sowie durch erbliche Veranlagung kommt es mit zunehmendem Lebensalter zu vielfältigen Hautveränderungen. Unter anderem entwickeln sich – bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger – gutartige Hauttumore (Anmerkung: Der Begriff „Tumor“ beschreibt hier lediglich eine gutartige Schwellung oder Gewebszunahme, keinen bösartigen Hautkrebs). Unter anderem entstehen bei etwa 50 % aller Erwachsenen in unseren Breiten so genannte „Altersflecken“. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Altersflecken lautet Lentigines seniles oder auch Lentigines solares.
Symptome
Bei Altersflecken handelt es sich um meist hellbraune, relativ scharf begrenzte, mehrere Millimeter große Pigmentflecken. Sie zeigen sich überwiegend auf den „Sonnenterrassen“ der Haut, d. h. im Gesicht, im Dekolleté sowie auf den Unterarmen und Handrücken. Obwohl die solaren Lentigines an Sommersprossen (Lentigines juvenilis) erinnern, bleiben sie unabhängig von der Jahreszeit bestehen. Gelegentlich können sie auch an Größe zunehmen.
Behandlungsmöglichkeiten
Altersflecken sind in der Regel harmlos. Da sie weniger als eine Hauterkrankung, sondern eher als eine Begleiterscheinung der Hautalterung oder der chronischen Sonnenexposition betrachtet werden können, ist eine Therapie nicht erforderlich. Wenn aus kosmetischen Gründen eine Entfernung der Altersflecken erwünscht ist, sollte man sich von einem Hautarzt beraten lassen. Dieser kann die unerwünschten Hautflecken zum Beispiel weglasern. Auch durch Behandlung mit Frucht- oder Vitamin-A-Säurehaltigen Präparaten oder mit Hilfe von Bleichmitteln können die solaren Lentigines entfernt werden.
Was Sie selbst tun können
Nach medizinischer Entfernung kann ein konsequenter UV-Schutz das erneute Auftreten von Altersflecken verhindern.
Mögliche Komplikationen
Äußerst selten können Altersflecken in ein Vorstadium des bösartigen Altersmelanoms (Lentigo maligna) übergehen. Lentigo maligna unterscheiden sich von den harmlosen Altersflecken dadurch, dass sie ungleichmäßig oder gesprenkelt pigmentiert sind. Auch eine dunkelbraune bis schwarze Verfärbung der Altersflecken kann auf die Entwicklung eines Lentigo maligna hindeuten. In diesem Fall sollten die Hautveränderungen durch einen Hautarzt begutachtet und gegebenenfalls operativ entfernt werden.
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