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Antioxidanzien dienen dem Schutz der Bestandteile einer Formulierung vor Oxidationsprozessen, die den Verderb des Arzneimittels bedeuten würden.
Folgen der Oxidation:
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Bildung hautreizender, toxikologischer oder allergologisch bedenklicher Substanzen |
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Zersetzung von Wirk- und Hilfsstoffen |
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Geruchsveränderungen |
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pH-Wert Verschiebungen |
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Verfärbungen |
Faktoren, die den Oxidationsprozeß beschleunigen:
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Sauerstoff |
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Licht |
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Temperatur |
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Metallionen |
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Besonders oxidationsgefährdet sind vor allem ungesättigte Verbindungen, wie sie in Ölen wie z.B. Soja- oder Erdnussöl vorkommen.
Beispiele für Antioxidationsmittel:
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alpha-Tocopherol (Vitamin E) |
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Ascorbinsäure und Ascorbylpalmitat (Vitamin C) |
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Butylhydroxytoluol (BHT, 2,6-Di-tert.-butyl-p-cresol) |
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Propyl-, Dodecylgallat |
Eine Unterstützung der Antioxidanzien ist durch Synergisten möglich, wie z.B.:
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Citronensäureverbindungen |
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Editintetraaminessigsäure |
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