Der Ursprung
der Galenik
Erste Arzneibücher
Zeittafel
Bedeutung
Wirkstoffe/
Hilfsstoffe
Applikations-
arten
Arzneiformen
Halbfeste
Arzneiformen
Flüssige Arzneiformen
Feste Arzneiformen
Grundlagen-
bestandteile
Salben, Cremes und mehr

Der Ursprung der Galenik


Die ersten Arzneibücher


Lorscher Arzneibuch
Staatsbibliothek Bamberg, Msc.Med.1, fol.30v-31r

Arzneibücher werden auch Pharmakopoe genannt [griech. "Pharmakon poiein" = "Arzneimittel machen"].

Bis ins 18. Jhdt. wurden Arzneibücher ausschließlich von Ärzten geschrieben und hatten eher Lehrbuchcharakter. Diese Arzneibücher wurden dann von einer Stadt für verbindlich erklärt.


1546: 1. Offizielle Pharmakopoe:
Das sogenannte Dispensorium von Valerius Cordus wurde von der Stadtverwaltung als verbindlich für die freie Reichsstadt Nürnberg erklärt. Bei diesem Buch handelte es sich in erster Linie um eine Art Rezeptsammlung. Pillen und Sirupe waren vorherrschende Arzneiformen. Als Arzneiträger wurden meist Zuckerwasser, Honig und Wein verwendet. So wurden als Zubereitung z.B. in Honig gekochte Pflanzenteile oder ausgepresste Säfte verwendet. Gekochte Öle und Salben spielten nur eine untergeordnete Rolle.

1741: Württembergische Pharmakopoe:
Das Württembergische Arzneibuch enthielt neben anderen Arzneiformen bereits 60 Salben-Rezepturen. Dieses Buch stellte eine sehr umfangreiche Rezeptsammlung dar. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten mehrmals überarbeitet und ergänzt.