|
Hydrophobe Salben
 |
können nur kleine Mengen Wasser aufnehmen |
 |
enthalten nur lipophile Komponenten: Hartparaffin, flüssiges Paraffin, pflanzliche Öle, tierische Fette, synthetische Glyceride, Wachse |
 |
sind schwer abwaschbar |
Zu den hydrophoben Salben zählen:
1. Kohlenwasserstoffgele
Gemische flüssiger und fester, gesättigter geradkettiger Kohlenwasserstoffe
Beispiel:Vaseline
Haut: Okklusion, Unterdrückung der Hautatmung, verhindert transepidermalen Wasserverlust (TEWL)
Vorteil: die Haut quellt auf, Penetration eingearbeiteter Wirkstoffe in tiefe Hautschichten möglich
Verwendung: chronische Hauterkrankungen
|
 |
2. Oleogele
Grundlage besteht aus flüssigem Paraffin mit Zusatz von Polyethylenen oder aus fetten Ölen, die durch Zusatz von kolloidalem Siliciumdioxid, Aluminiumstearat oder Zinkstearat geliert werden. Eigenschaften: ähnlich wie Vaseline, aber leichter verstreichbar und günstigere Wirkstofffreisetzung
Verwendung: alternativ zu Vaseline
3. Lipogele
Grundlage besteht aus natürlichen oder synthetischen Fetten, Wachsen oder Polyalkylsiloxanen. Beispiel: Schweineschmalz
Schweineschmalz selbst ist heute obsolet, da es zu Ranzigwerden neigt. Moderne Lipogele sind stärker hautaffin als die Oleogele und besser verträglich.
Eigenschaften: abdeckend, aufquellend (=mazerierend) und damit penetrationsfördernd
Verwendung: chronische Hauterkrankungen
|