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Salben bestehen aus einer einphasigen Grundlage,
in der feste oder flüssige Substanzen dispergiert (gleichmäßig verteilt, aber nicht gelöst) sein können. Salben sind bei Raumtemperatur streichfähige wasserfreie Zubereitungen.
Salbengrundlagen sind zum überwiegenden Teil aus Vaselin und anderen lipophilen Substanzen (z.B. Fette) in Form eines biköharenten Systems aufgebaut.
bikohärentes System :
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kohärente (zusammenhängende) feste Phase (Gel bzw. Gerüstaufbau) und kohärente flüssige Phase |
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analog trockener Badeschwamm |
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chemische Zusammensetzung der Phasen ist oftmals sehr ähnlich |
Salben werden oftmals auch als Gele (Lipogele, Kohlenwasserstoffgele) bezeichnet.
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Eine wesentliche Eigenschaft der Salben ist ihr okklusiver Effekt.
Dieser bewirkt :
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Aufweichen der Hornschicht |
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Bildung eines begrenzt wasser- und luftdurchlässigen Films |
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Erhöhung der Hautfeuchtigkeit |
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verstärktes Eindringen der Wirkstoffe |
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Wärmestau |
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Wundsekret kann nicht bzw. schwer abfließen |
Anwendungsmöglichkeiten für Salben : trockene Haut, chronische Erkrankungen, Erweichung von Verkrustungen
Nicht anzuwenden bei: nässender sowie akut entzündeter Haut, fetter Haut
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