Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen, Frühjahr und Sommer verwöhnen uns mit viel Licht und Sonne. Das gilt erst recht für die schönsten Wochen des Jahres, den Urlaub. Für alle, die mit ihrem Baby nach draußen gehen, gibt es ein paar wichtige Infos, die die Kleinsten schützen helfen. Die Haut von Säuglingen reagiert sehr empfindlich auf UV-Strahlung. Im ersten Lebensjahr ist die Haut der Kleinen noch recht dünn und arm an Feuchtigkeit. Sie verfügt zudem noch über keinerlei Eigenschutzmechanismen, so dass die UV-Strahlen tiefer eindringen können als bei Erwachsenen und älteren Kindern. Der Rat von Kinder- und Hautärzten lautet daher: Säuglinge dürfen bis zum Ende ihres ersten, besser noch zweiten Lebensjahres der direkten Sonne nicht ausgesetzt werden. Für die Kleinsten ist direkte Sonne tabu.

Sonnenbrände in der Kindheit haben eine sehr nachhaltige Wirkung. Auch wenn die Rötungen und der Schmerz schön längst wieder verschwunden sind, erhöhen sie das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Bei jedem Gang nach draußen schützt man die Kleinen daher am besten mit Kleidung, trendigem Hütchen oder Mützchen und einer coolen Sonnenbrille. Hautpartien, die nicht von Kleidung bedeckt sind, benötigen den Schutz durch ein Sonnenschutzmittel. Gesicht, Hände und Co sollten Expertenrat (z.B. BfS) zufolge mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 eincremt werden. Produkte mit einer Kombination aus physikalischen und chemischen Filtern gelten als zuverlässig. Damit nichts in die Augen läuft, soll die Sonnencreme rasch einziehen und wasserfest sein. Bedenkliche und eigentlich überflüssige Stoffe wie allergieauslösende Duftstoffe oder Farbstoffe sollten in Babys Sonnenschutz besser nicht enthalten sein.

Quelle:
Redaktion hautstadt; Weitere Informationen zu den Themen UV-Strahlung und Sonnenschutz z.B. beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): http://www.bfs.de

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