Licht und Wärme tun Körper und Seele gut. Wir atmen auf. Damit die sonnenreiche Zeit des Sommers auch ausgiebig und möglichst sorglos genossen werden kann, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einige hilfreiche Tipps zum UV-Schutz zusammengestellt. Bei der Entscheidung, welcher Sonnenschutz der richtige ist, hilft der UV-Index: Er zeigt auf einer Skala von null bis elf, wie hoch die sogenannte „sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke“ am Tag wird.

Bei Werten von null bis zwei sind keine Schutzmaßnahmen notwendig. Zeigt der Index Werte zwischen drei bis sieben, sollte man die Mittagssonne meiden und den Körper mit entsprechender Kleidung, Hut und Sonnenbrille schützen. Alle unbedeckten Körperstellen gut mit Sonnencreme einreiben. Erwachsene sollten mindestens Lichtschutzfaktor 20, Kinder mindestens Lichtschutzfaktor 30 verwenden und regelmäßig nachcremen, besonders nach dem Baden. Bei UV-Indexwerten von acht und höher gilt zusätzlich: Auf jeden Fall im Schatten bleiben, in den Mittagsstunden am besten gar nicht ins Freie gehen. Tagesaktuelle Werte des UV-Index und die Dreitagesvorhersage des BfS finden sich auf dessen Internetseiten. Seit 2012 gibt das Bundesamt für Strahlenschutz zusätzlich einen UV-Newsletter heraus. Der erscheint montags, mittwochs und freitags und gibt eine UV-Prognose für die folgenden drei Tage.

Weitere BfS-Tipps zum Sonnenschutz: Hosen und Röcke sollten bis zum Knie reichen, Schuhe die Füße schützen, die Kopfbedeckung eine breite Krempe haben – noch besser Schild und Nackenschutz. Eine gute Sonnenbrille trägt die Kennzeichnung UV400 oder 100%UV. Gute Sonnenschutzmittel schützen sowohl im UV-A- als auch im UV-B-Bereich und sind photostabil. Mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad in ausreichender Menge (circa 30 bis 40 ml für den gesamten Körper) auftragen und mehrmals täglich erneuern. Kleinkinder unter zwei Jahren dürfen der Sonne überhaupt nicht ausgesetzt werden, warnt das BfS. Und auch bei Kindern und Jugendlichen den Sonnenschutz besonders ernst nehmen. Die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Sonnenbrand unbedingt vermeiden. Wer Medikamente einnimmt, sollte vor dem Sonnenbaden den behandelnden Arzt befragen. Bestimmte Arzneimittel erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut oder lösen Allergien aus. Kosmetika, Deodorants und Parfüms sollten beim Sonnenbaden möglichst nicht verwendet werden. Es besteht das Risiko einer bleibenden Pigmentierung. So gewappnet, kann die sonnige Zeit in vollen Zügen genossen werden. Die Redaktion wünscht allen einen schönen Sommer!

Quelle:
Redaktion hautstadt; Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Weitere Infos: http://www.bfs.de

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