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„Bitte berühren!“ Aufklärungskampagne zur Schuppenflechte – Ziel: Lebensqualität verbessern

Berührungen haben großen Einfluss auf unser Befinden und unser Wohlergehen. Berührungen tun nicht nur unserer Seele gut, sie fördern sogar unsere Gesundheit.
31. Januar 2017

Berührungen haben großen Einfluss auf unser Befinden und unser Wohlergehen. Berührungen tun nicht nur unserer Seele gut, sie fördern sogar unsere Gesundheit: Kuscheln, Schmusen und Streicheln stärken das Immunsystem und wirken sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Stress vermindert sich, das Risiko für Herzerkrankungen und Depressionen sinkt. Doch nicht alle Menschen können Berührung und Körperkontakt unbeschwert genießen und zulassen: Anderen nahe zu sein und sich zu zeigen, ist für Menschen mit Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oft mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Ihre Lebensqualität ist dadurch oft stark eingeschränkt. Betroffene haben im Durchschnitt weniger Körperkontakt als Gesunde. Hauterkrankungen bedeuten deshalb oft eine seelische Belastung. Menschen mit Schuppenflechte leiden häufiger an Depressionen oder unter einer Angststörung. Anlässlich des „Internationalen Tages der Umarmung“ haben Hautärzte- und Patientenverbände, Wissenschaftler und Selbsthilfegruppen im Januar eine Aufklärungskampagne gestartet. Ihr Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen langfristig zu verbessern.

Die Kampagne „Bitte berühren“ wird von der Initiative „Gemeinsam aktiv gegen Schuppenflechte“ getragen, in der sich Hautärzte, Forscher und Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen haben. Sie will Wege zur Hilfe und Selbsthilfe aufzeigen sowie zum Hautarztbesuch und zu einer Therapie motivieren. Informationen zur Kampagne finden sich unter www.bitteberuehren.de.

Der Initiative „Gemeinsam aktiv gegen Schuppenflechte“ gehören der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BvDD), die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), das Competenzzentrum für Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) und die regionalen Psoriasisnetze (PsoNet) an. Die Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. und die Berliner Patientenplattform „Psoriasis-Netz.de“ beteiligen sich ebenfalls. Unterstützt wird die Initiative darüber hinaus von mehreren pharmazeutischen Unternehmen.

Quelle:
Redaktion hautstadt; www.bitteberuehren.de